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Segeln: Einlaufen in die Stegbox bei Wind

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:37
Das Einlaufen in die Stegbox ohne Wind ist eines der einfachsten Manöver des Segel Sports. Kommt der Wind allerdings aus allen Richtungen, kann es schon ein

Das Einlaufen in die Stegbox ohne Wind ist eines der einfachsten Manöver des Segel Sports. Kommt der Wind jedoch aus verschiedenen Richtung kann es schon ein bisschen kniffliger werden. 

Querwind achterlich

  1. Aufstoppen am Luv-Pfahl, eine längere Vorleine auf Slip und eine kürzere Achterleine ausbringen.
  2. Ruder zum Drehpfahl drehen, die Maschine voraus und in die Springs hineindrehen.
  3. Die Achterleine so viel fieren, dass das Heck zum zweiten Pfahl schwingt. Daraufhin die zweite Achterleine ausbringen. Maschine stoppen.
  4. Maschine langsam voraus und das Ruder langsam geradeaus. Um sicherzustellen, dass das Boot sicher geführt wird hohlen und fieren. Erst die Vorspring los werfen wenn eine luvwärtige Vorleine zum Steg den Bug hält.

Wind aus allen Richtungen außer Querwind von achtern 

  1. Langsam fahren und in spitzen Winkel den Pfahl anlaufen. Federbrett hinaus, die Maschine stoppen und die Leinen auf den Pfahl bringen.
  2. Die Leine auf etwa ½ der Bootslänge steif durchsetzen.
  3. Ruder zum Drehpfal einschlagen und mit der Maschine kurz vorausgehen und daraufhin die Achterleine zum Drehpfahl ausbringen.
  4. Ruder zum anderen Pfahl, Maschine voraus und Vorspring fieren um den Bug zum anderen Pfahl zu drehen.
  5. Vorspring los und in den Achterleinen an den Steg heranfahren. Dem Aufstoppen mit dem Radeffekt des rückwärts drehenden Propeller entgegenwirken mit der Backbord Achterleine.

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