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Strohhut selber machen? - So wird's gemacht

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:03
Einen Strohhut kann man mit den nötigen Utensilien und etwas Geschick leicht selber machen.

Lässig und durchaus wirkungsvoll. Ein Strohhut kann vor allem in Sommer ein wichtiges Utensil sein. Wer diesen allerdings nicht käuflich erwerben möchte, sondern lieber selber einen Hut basteln will, ist hier richtig.

  • Damit der Strohhut genügend Festigkeit bekommt, wird er zusammen mit Bast geflochten.
  • Alle Enden müssen mindestens drei Zentimeter übereinandergelegt und miteinander verflochten werden.

  • Schere
  • Stroh
  • Bast
  • Dicke Nähnadel

  1. Zuerst werden 8 Fäden aus Bast auf eine Länge von ca. 80 cm geschnitten.
  2. Dazu kommen nun möglichst 8 lange Strohfäden.
  3. Alle Fäden werden übereinander sternförmig zusammengelegt.
  4. Begonnen wird mit dem Flechten an dem Mittelpunkt des Sterns mit einem neuen Päckchen Bast.
  5. Der Bastfaden wird im Wechsel immer wieder einmal unter und einmal über dem Stern hindurchgezogen.
  6. Immer dabei ist ein einzelner Strohhalm, der zusammen mit dem Bast verwebt wird. Ist der Halm zu Ende, nimmt man einfach wieder einen neuen mit dazu.
  7. Gewebt wird im Kreis, als wolle man einen Untersetzer herstellen. Dieser Untersetzer ergibt später den oberen Teil von dem Strohhut und muss daher so groß sein, dass er über den Kopf passt.
  8. Nun werden die Fäden des Sterns etwas nach außen gebogen, und die Runden beim Weben werden automatisch weiter. Dadurch bekommt der Strohhut seine Form.
  9. Nach ein paar Zentimetern kann man den Hut schon einmal aufsetzen und anprobieren.
  10. Jetzt wird solange gewebt, bis der Strohhut richtig passt. Dann wird die Hutkrempe gewebt.
  11. Dazu werden die Sternfäden noch weiter auseinandergezogen und zwischen zwei dieser Fäden ein Neuer mit eingewebt.
  12. Die Krempe kann sehr schmal gewebt werden, aber auch eine schöne scchlappende Blende ist ideal, wenn der Strohhut die Sonne abhalten soll.
  13. Zum Schluss werden die überstehenden Bastfäden nach innen gebogen und mit einer dicken Nadel vernäht. Das geht ganz einfach, indem man den Bast mehrmals nach oben und unten durch das Gewebe zieht.

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