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Swimmigpool oder Schwimmteich?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:57
Ein Schwimmteich filtert das Wasser auf natürliche Weise, ein Pool mechanisch und chemisch.

Sommerzeit ist bekanntlich Badezeit. Und nicht jeder hat eine natürliche Badestelle, etwa einen See oder einen Meeresstrand in der Nähe. Freibäder sind oft überfüllt und daher eher nervig, als eine Erholung. Da wären ein eigener Pool oder ein Schwimmteich eine echte Alternative. Für welchen von beiden man sich letztlich entscheidet, liegt bei jedem selbst. Ein Schwimmteich benötigt aber in der Regel mehr Platz, als ein Pool, ein normaler gewöhnlicher Gartenteich ist zu klein, als dass die darin enthaltenen Pflanzen das Wasser auf natürliche Weise reinigen könnten. Das funktioniert nur, wenn sie in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.

  • Ganz wichtig ist natürlich, dass der Schwimmteich oder Swimming-Pool unfallsicher sind.
  •  Die Ansaugstutzen im Pool oder Schwimmteich zur Pumpenanlage müssen mit einem Gitterrost so abgedeckt sein, das niemand hängen bleiben kann. Sonst kann es zu schweren Unfällen kommen.
  • Empfehlenswert ist natürlich eine regelmäßige Kontrolle der Wasserqualität. Vor der Benutzung des Pools duschen, das spart Chlor für die Reinigung.
  •  Chlorwasser ist ohnehin weitaus ungesünder, als natürliches Wasser. Wenn es der Platz erlaubt, sollte man dem natürlich gereinigten Schwimmteich den Vorzug geben.

  • Für einen Pool: Den Pool selbst, mit Wasserdichter Folie, diverse Filteranlagen, meist auf Sand- und Kohlebasis, Desinfektionsmittel, Chemische Mittel zur Verhinderung von Algenbildung, diverse Pumpenanlagen für den Wasserkreislauf.
  • Für einen Schwimmteich: Ausreichende Menge Teichfolie, die Pflanzerde, Wasserpflanzen in ausreichender Menge, (im Prinzip dieselben, wie für einen Gartenteich, aber in erheblich größerer Menge), eine Pumpenanlage, um auch hier einen Wasserkreislauf vom Badebereich zu den reinigenden Wasserpflanzen und zurück aufrecht zu erhalten.

  1. Zunächst sollte man sich überlegen, wie groß der Platz ist, den man zur Verfügung hat. Eine Beratung in diversen Baumärkten ist anschließend sinnvoll.
  2. Für einen Schwimmteich muss in jedem Fall ein Loch ausgehoben werden, für einen Pool nur dann, wenn man sich für einen entscheidet, der eingesenkt werden soll.
  3. Viele Pools lassen sich aber auch oberirdisch aufstellen, man muß dann aber eine Leiter hinaufsteigen um hinein zu gelangen. Der Vorteil solcher Pools ist der, dass sie mit relativ wenig Aufwand aufgestellt werden können und zum Winter gegebenfalls abgebaut und frostsicher verstaut werden können. bei einem in den Boden eingelassenen Swimming-Pool oder Schwimmteich geht das nicht.
  4. Die Wassermenge in einem Pool kann geringer sein, als bei einem Schwimmteich, 10000 Liter sollte man aber mindestens veranschlagen.
  5. In einem Schwimmteich benötigt man hingegen erheblich mehr Wasser, für die reinigenden Pflanzen.
  6. Ein Pool kann nötigenfalls beheizt werden, ein Schwimmteich dagegen ist auf die natürliche Erwärmung angewiesen.
  7. Der Schwimmteich hat neben dem gesunden Wasser aber noch einen ganz entscheidenden Vorteil. Er sieht mit seinen Wasserpflanzen sehr dekorativ aus und wird zum Schmuckstück in Garten.

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