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Temperaturen beim Saunabesuch? - Damit muss man rechnen

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:13
Mit einem Saunabesuch kann man dem Körper etwas Gutes tun.

Eine Sauna ist nichts anderes als ein Raum in dem hohen Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit herrschen. Spezielle Aufgüsse und unterschiedliche Temperaturen haben daher auch einen unterschiedlichen Einfluss auf den Körper und die Gesundheit.

Temperaturen beim Saunabesuch

  • In der Regel ist die Sauna im Innenraum mit Holz verkleidet, und wird mit einem Saunaofen betrieben.  Dieser Ofen heizt die normale Sauna im Durchschnitt auf 80° bis 100° Grad auf. Mit speziellen Aufgüssen wird die Luftfeuchtigkeit stark erhöht, wodurch die Wärme noch stärker und auch intensiver empfunden wird.
  • Der Besuch einer Sauna dient in erster Linie der Gesunderhaltung. Die Sauna soll die Körperabwehr stärken und somit vor verschiedenen Krankheiten schützen.
  • Ähnlich wie bei echtem Fieber steigt auch beim Saunieren die Körpertemperatur auf 39° Grad an, wodurch der Körper stark zu schwitzen beginnt. Krankheitserreger werden bei diesem Temperaturen abgetötet und vom Körper durch das Schwitzen ausgeschwemmt.
  • Ein Saunagang sollte nicht länger als 30 Minuten dauern, denn danach kann nicht mehr vor einer gesundheitsfördernden Anwendung gesprochen werden, da der Kreisauf zu stark beansprucht wird.
  • Wer die normalen Temperaturen von bis zu 100° Grad in der normalen Sauna nicht verträgt oder sich unwohl fühlt, der sollte über den Besuch einer Niedrigtemperatur-Sauna nachdenken.
  • Hier liegen die Temparaturen zwischen 65° und 80° Grad, wobei auch eine ebenfalls sehr angehme Luftfeuchtigkeit besteht. Allerdings gilt auch bei der Niedrigtemperatur-Sauna, die angegeben Zeit von maximal einer halben Stunde.
  • Ist der Saunagang beendet, dann ist es wichtig, den Körper abzukühlen und wieder auf eine normale Temperatur zu bringen. Bei öffentlichen Saunen geht das mit einem kalten Bad, aber auch ein Zwischenstopp an der frischen Luft bringt die nötige Abkühlung.
  • Besonders vorsichtig sollten jedoch ältere Menschen beim Saunieren sein. Auch wer an Infektionskrankheiten, Venenerkrankungen, Thrombosen oder Herz-Kreislauf-Krankheiten leidet, sollte die Sauna besser meiden, oder vor dem Besuch einen Arzt um Rat fragen.
  • Das Gleiche gilt auch für Kinder, die niemals ohne eine ärztliche Anordnung oder ohne medizinische Notwendigkeit mit in die Sauna genommen werden sollten.
  • Der Saunaaufguss, der das Saunen erst möglich macht, besteht in der Regel aus mehreren Litern Wasser, die auf die heißen Steine oben im Saunaofen gekippt werden.
  • Dazu kommt dann ein spezielles Aufgusskonzentrat, das es in verschiedenen typischen Düften wie Eukalyptus, Fichtennadel, Zitrone und Menthol gibt.
  • Damit die Sauna richtig wirken kann, sollte der Raum beim Aufguss nicht verlassen werden. Wird es Ihnen jedoch zu heiß, dann kann es helfen, wenn Sie sich etwas tiefer setzen.
  • Wird es Ihnen aber unwohl oder gar schwindelig, dann sollten Sie die Sauna sofort verlassen. In öffentlichen Einrichtungen kann Ihnen dann auch der Saunameister helfen, und die notwendigen Maßnahmen einleiten.

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