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Topographie richtig lernen? - So geht man vor

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:14
Topographie erlernen so fällt es jedem leichter.

Topographie beschäftigt sich mit der Darstellung der Erdoberfläche, also deren Gelände, Bewuchs, Gewässer und Nutzung des Bodens. Damit man diese Merkmale und Kennzeichen auf Anhieb auf einer „stummen Karte“ aufzeigen kann, ist Einiges an Übung erforderlich. Dabei kann man mit kleinen Tipps schon große Ergebnisse erzielen.

  • Zu beachten ist auch, dass das Gehirn eines Menschen nicht dazu konzipiert ist, sich Merkmale, Eigenschaften und Lernstoff gleich bei der ersten Wahrnehmung einzuprägen und zu behalten.
  • Dafür ist mehrmaliges Wiederholen unbedingt notwendig und lässt sich nicht umgehen.
  • Deshalb ist es ratsam, frühzeitig mit dem „Pauken“ topographischer Merkmale eines Landes zu beginnen und ausreichend Spielraum für tägliche Wiederholungseinheiten einzuplanen.
  • Nur so kann garantiert werden, dass das Gelernte nicht schnell wieder vergessen wird, wie das im Kurzzeitgedächtnis der Fall ist, sondern auf Dauer im Kopf behalten werden kann: im Langzeitgedächtnis.
  • Schließlich wäre sonst der ganze Lernaufwand vergebens. Wenn man alle diese Tipps berücksichtigt, sollte das Lernen topographischer Merkmale nicht mehr schwerfallen.

  • Namen von Flüssen oder Gebirgszügen nur zu lesen, hat kaum einen behaltenswert.
  • Zum Training des fotografischen Gedächtnisses sollte man sich topographische Merkmale zuerst auf einer „normalen“ Landkarte ansehen und die Lage innerhalb eines Landes oder Quellen oder Verläufe von Flüssen einprägen.
  • Dabei ist es zudem nützlich, sich Umliegendes gleich mit zu verinnerlichen, zum Beispiel: Ulm liegt an der Donau, Frankfurt gibt es hingegen an der Oder und am Main.
  • Mit ein wenig Basiswissen im Kopf kann man sich eine eigene, große „stumme Karte“ zeichnen.
  • Dies regt den kreativen Teil des Gehirns an und macht Flussverläufe oder Landesgrenzen einprägsamer.
  • Mit Pins oder Post-its, die bei Bedarf abgenommen, gemischt und zur Übung wieder angebracht werden können, kann man dann sein Gedächtnis trainieren.
  • Solche „Lernkarten“ mit Pins können überall in der Wohnung oder im Zimmer aufgehängt werden, solange Mitbewohner davon nicht belästigt werden.

Wichtige Tipps&Tricks

  • Das Lernen mit Hilfe von Eselsbrücken, eigens kreierten Geschichten oder Merksätzen hat sich ebenfalls als hilfreich erwiesen.
  • Es gilt die Devise: Je alberner die Eselsbrücke klingt, desto einprägsamer ist sie.
  • Mit selbst erfundenen Kurzgeschichten, in die man Städtenamen oder Gebirgszüge einbaut, lassen sich diese ebenfalls verinnerlichen. Orte, an denen man bereits im Urlaub war, verstärken diesen Lerneffekt zusätzlich.
  • Lernsprüche sind ebenfalls leicht zu merken. Da der Behaltenswert von Lernstoff über den Wahrnehmungskanal „Sprechen“ höher ist als durch stummes Lesen, wird zum aktiven Reden beim Lernen geraten.
  • Zum Beispiel kann man Freunden oder Mitschülern eine „stumme Karte“ präsentieren und als „Lehrer“ Gebirgszüge und Städte aufzeigen.
  • Gemeinsames Lernen regt zu Diskussionen an, wodurch weitere Lerntipps erarbeitet werden können, die einem einzelnen Schüler vielleicht entgangen wären.

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