Foto: Shutterstock.com

Übernachten im Schnee - Gefährlich oder nicht?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:14
Wer im Schnne eine nacht draußen verbringen möchte, der sollte gut vorbereitet sein.

Im Schnee zu übernachten ist nichts Ungewöhnliches mehr. Oft werden spezielle Übernachtungen in Iglus oder Schneehotels angeboten, die immer für eine Überraschung gut sind. Allerdings sollte man gut vorbereitet sein, und die richtige Ausrüstung und angemessene Kleidung bei sich haben, wenn man im Schnee übernachten will.

  • Zelt
  • Isomatten
  • Schlafsack incl. wasserdichtem Inlett
  • Thermowäsche
  • Decken
  • Gaslaterne oder Ähnliches

Wichtige Hinweise

  • Das Übernachten im Schnee kann ein wahres Abenteuer sein, hat aber sicherlich auch etwas Romantisches, wenn man beim Schneefall draußen am Feuer sitzen kann.
  • Damit man die Nacht ohne Frostbeulen übersteht, braucht man zum einen die richtige Ausrüstung für diese Jahreszeit, und zum anderen den richtigen Platz für das Zelt, sowie warme Kleidung.
  • Zuerst sucht man sich einen guten Platz für das Zelt. Dieser sollte einen graden Untergrund haben und möglichst Windgeschützt sein. Bevor man das Zelt aufbaut, wird zuerst der Schnee festgetreten und der Boden begradigt.
  • Dann achtet man auf die Windrichtung. Denn kalt und ungemütlich wird es über nacht in dem Zelt meistens erst dann, wenn der Wind gegen den Einstieg pfeift. Deswegen stellt man das Zelt immer so auf, dass die Einstiegsöffnung entgegen der Windrichtung ist.
  • Das Zelt sollte schön stramm aufgebaut werden, und darf nicht durchhängen. Dann rutscht der fallende Schnee sofort hinunter und der Wind fegt dran vorbei.
  • Nun wird der Boden im Zelt richtig für die Nacht im Schnee vorbereitet. Er wird mit einer großen Decke ausgelegt, im besten Fall sogar zwei Decken übereinander. Nun kommen die Isomatten auf den Boden. Diese sollten möglichst dick sein, oder man nimmt auch hiervon zwei.
  • Beim Schlafsack ist darauf zu achten, dass dieser nicht zu klein ist, sondern schön locker um den Körper herum liegt. Dort hinein kommt nun noch ein spezielles wasserdichtes Inlett.
  • Wenn man nachts schwitzt so verhindert dieses Inlett, dass die Flüssigkeit in den Schlafsack gelangt und dort unter Umständen zu frieren beginnt. Am besten nimmt man einen Schlafsack aus Daunen. Der ist leicht zu tragen, hält aber schön warm.
  • Dicken Jacken sollte man beim Schlafen auszuehen, die Thermowäsche und den Pullover aber auf jeden Fall anlassen. Wer schnell friert kann sich über den Schlafsack auch noch eine Decke legen.
  • Der Einstieg am Zelt muss auf jeden Fall richtig geschlossen werden. Beim Zeltkauf sollte man darauuf achten, dass zwei verschieden große Planen zum Schließen am Eingang sind, denn so wird verhindert, dass Wind ins Zelt kommen kann.
  • Außerdem sollte man immer eine Gaslampe oder eine große Taschenlampe bei sich haben, damit man auch im Dunkeln ausreichend Licht machen kann. Da die meiste Kälte immer von unten kommt, sollte man hier die größte Sorgfalt walten lassen.

Kommentare