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Wasserbomben bauen? - So geht's

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:11
Hinter dem Begriff Wasserbombe verstecken sich zwei sehr unterschiedliche Arten von "Bomben".
nbsp; Zum einen gibt es da die Unterwasserwaffen, die im Wasser in einer gewissen Tiefe explodieren um feindliche Schiffe oder Unterwasserobjekte zu zerstören. Zum anderen gibt es Wasserbomben, die aus wasserbefüllten Behältnissen bestehen. Diese platzen beim Auftreffen auf einen Gegenstand und dienen dazu, Wasser großflächig zu verteilen. Diese Form der Wasserbomben ist den meisten Menschen noch aus ihrer Kindheit als Spielzeug bekannt. Wir beschäftigen uns hier selbstverständlich mit dem Bau der zuletzt genannten Wasserbombe.

Auch wenn Wasserbomben als Spaßobjekt dienen, so können sie doch starke Schäden anrichten:

  • Der Aufprall auf bzw. Kontakt zu elektrischen Geräten ist unbedingt zu vermeiden. Es droht Lebensgefahr!
  • Vor dem Wurf einer Wasserbombe unbedingt darauf achten, dass niemand zu Schaden kommen kann, wie beispielsweise ein vorbeilaufender Passant.
  • Das Werfen von Wasserbomben kann strafrechtliche Folgen haben.
  • Wer eine Wasserbombe verwendet ist für die Konsequenzen selbst verantwortlich.

  • Luftballons, wasserfeste Tüten oder Gefrierbeutel
  • Wasser

Der Bau einer Standard-Wasserbombe ist einfach

  1. Man nehme einen unaufgeblasenen Luftballon oder Gefrierbeutel.
  2. Diesen hälte man unter den geöffneten Wasserhahn und füllt ihn mit Wasser.
  3. Es sollte nicht zuviel Wasser sein, so dass sich der Beutel noch zuknoten lässt.
  4. Das Behältnis sollte jedoch prall gefüllt und ohne Lufteinschlüsse sein, damit der erwünschte Effekt erzielt wird.
  5. Nun kann man sie auf den Boden werfen und beobachten wie sie platzt.

Ein beliebtes Spiel ist es sich, vor allem an heißen Sommertagen, gegenseitig mit kleinen Wasserbomben zu bewerfen. Dabei sollte auf jeden Fall nur auf beteiligte und einverstandene Mitspieler geworfen werden.

Es gibt sehr viele verschiedene Formen von Wasserbomben. Die folgenden Beispiele sollen jedoch nicht als Anleitung verstanden werden.

  • Manche Menschen, die Trinkspielen zugetan sind, verwenden beispielsweise Bier statt Wasser.
  • Auch gibt es schwerere Wasserbomben, die aus größerer Höhe geworfen werden und beispielsweise aus Einkaufstüten oder Kondomen bestehen können.
  • Zuletzt gibt es noch die menschliche Wasserbombe. In diesem Fall springen Menschen, meist kugelförmig eingerollt in tiefes Wasser und versuchen dabei, möglichst viel Wasser zu verspritzen. Für diese Form der Wasserbomben gibt es sogar Weltmeisterschaften.
  • Spannende Bilder gibt es, wenn man den Wurf und Aufprall einer Wasserbombe mit der Slow-Motion-Funktion der Kamera filmt.

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