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Wie erlangt man die Platzreife beim Golf?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:49
Um auf Golfplätzen spielen zu dürfen, benötigt der Sportler weltweit die sogenannte Platzreife.
Hierdurch wird bestätigt, dass das notwendige Wissen über Regeln und Etikette vorhanden ist und der Spieler über die Minimum-Spielstärke (Handicap -54) verfügt. Dementsprechend wird ein Golfer mit Platzreife andere Spieler nicht durch Fehlverhalten stören oder sogar gefährden, den Platz nicht unnötig beschädigen, und den Betrieb auf dem Platz weder aufhalten, noch behindern. Grundsätzlich unterteilt sich eine Platzreifeprüfung in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Beide Prüfungsbereiche müssen bestanden werden, um die angestrebte Platzreife zu erhalten.

  • Jeanskleidung entspricht nicht der vorgeschriebenen Etikette und sollte keinesfalls getragen werden. 
  • Unerwünschte bzw. unangemessene Garderobe kann dazu führen, dass die Anlage nicht betreten werden darf.

  • Das eigentliche Golf-Equipment wird - in der Regel - durch die Golfschulen leihweise zur Verfügung gestellt.
  • Besonderer Wert ist auf gute Sportschuhe zu legen, die den Rasen jedoch nicht beschädigen dürfen.
  • Der Etikette entsprechend, werden Stoffhosen getragen. 
  • Es ist Norm, darauf zu achten, dass das Oberteil (in der Regel Polohemden) über einen Kragen verfügt.
  • In jedem Fall sollte die Bekleidung der jeweiligen Wetterlage angepasst sein, da Golf schließlich ein Outdoor- Sport ist.

  1. Auswahl einer Golfschule, deren zeitlicher Ablauf (täglicher Intensivkurs oder wöchentliche Wiederholungen) und angebotene Gruppenstärke (Einzel- oder Gruppenunterricht) zugesagt.
  2. Es wird damit begonnen, die Grundschläge (Abschlug, Putten etc.) richtig ausführen und die entsprechende Technik nachvollziehen zu können.
  3. Zeitgleich sollten bereits die Golfregeln erlernt werden. Dies erfolgt am Besten durch das gründliche Studium der offiziellen Golfregeln, die sich auch mit der nötigen Etikette beschäftigen.
  4. Es kommt zu Platzrunden mit dem Golflehrer, in denen man erste Bekanntschaft mit Bunker und Wasser macht und die erlernten Techniken und Regeln trainiert.
  5. Mit einem Multiple-Choice-Test erfolgt die theoretische Prüfung. Es werden Fragen zum Regelwerk und der Etikette gestellt.
  6. Zumeist besteht die folgende praktische Prüfung aus einem Parkour, bei dem 6 oder 9 Löcher zu spielen sind, und dessen Ablauf in Begleitung eines Golflehrers erfolgt. 
  7. Neben der Spieltechnik, entscheidet jetzt auch die praktische Anwendung der erlernten Spielregeln und die Einhaltung der Etikette, über den Erhalt der angestrebten Platzreife.

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