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Wie fotografiert man bei Nacht?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:44
Ein guter Fotograf lässt seiner Fantasie und Kreativität freien Lauf.

Mit ein wenig Übung, Geduld und der richtigen Kameraeinstellung lassen sich Bildaufnahmen in der Nacht schön einfangen.

Nachtbildaufnahmen kann man entweder mit oder ohne Stativ machen. Hier die Unterschiede:


  • Ohne Stativ: Dabei werden die Aufnahmen eher verwackelt und verschwommen ausfallen. Wer gerne experimentiert kann mit dieser Technik jedoch tolle Ergebnisse erzielen. Für alle, die auf der Suche nach einer gestochen scharfen Bildaufnahme sind, bietet sich die zweite Variante an:
  • Mit Stativ: Hierbei kann man sich wirklich auf das Motiv konzentrieren und muss nicht ständig nach einem guten Halt und so weiter suchen. Zusätzlich sollte man den Standplatz in einer windgeschützten Umgebung wählen, welcher ebenso wenig durch andere Lichteinflüsse wie beispielsweise von einem Scheinwerfer bei der Aufnahme gestört wird.

  • Ein guter Fotograf lässt seiner Fantasie und Kreativität freien Lauf. Seine Eindrücke möchte dieser dann für die Ewigkeit mit Hilfe einer Kamera einfangen. Die Art der Kamera ist dabei für viele von großer Bedeutung. Mit einer handelsüblichen, preiswerteren Digitalkamera kann man schöne Nachtbilder schießen. Viele Profifotografen empfehlen eine Automatikkamera. Für welche man sich schlussendlich entscheidet kommt auf die jeweiligen Bedürfnisse und Motive an. Beim Kauf einer Kamera sollte darauf geachtet werden, dass die unten genannten Aufnahmefunktionen am Gerät entweder einstellbar oder vorgegeben sind.
  • Ein robustes Stativ ist ebenfalls wichtig.
  • Diese beiden Ausrüstungsteile bilden das Grundsortiment, mit denen sich schöne und beeindruckende Fotografien in der Nacht erstellen lassen.

Jetzt kommen wir zum wichtigsten Teil. Die Fotografie beziehungsweise die Aufnahme selber. Verständlich wird dies am besten durch diese Einstellungsschritte und Funktionen, welche bei einem Shooting schnell und unkompliziert veränderbar sein sollten:
 

  1. Die Kamera sollte wie oben beschrieben stabil und wetterfest auf einem Stativ positioniert werden.
  2. Dann wird die Kamera auf den Nachtmodus eingestellt. Dieser leuchtet das Motiv und den Hintergrund aus und verhindert so lästige Lichtflecken.
  3. Danach den ISO Wert in höchster Auflösung festlegen.
  4. Nun scheint die Frage auf: Blitzt oder kein Blitz? Erfahrene Fotografen verwenden keinen Blitz, dafür aber eine kürzere Belichtungszeit.
  5. Die Einstellung von einem Weißabgleich ist dann erforderlich, wenn die Fotografie in der Dämmerung aufgenommen wird.
  6. Die Blende wird nicht ganz geschlossen.
  7. Und dann, im richtigen Moment: Knips!
  8. Viel Erfolg bei den nächsten nächtlichen Fotografieaufnahmen! Mit ein wenig Übung werden die Bilder bestimmt hervorragend!

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