Foto: Shutterstock.com

Wie liest man ein Green?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 13:48
Bei einem 18-Loch Golfplatz und durchschnittlich 2 Puts pro Loch...

Bei einem 18-Loch Golfplatz und durchschnittlich 2 Putts pro Loch verbringen sie ca. 36 Schläge auf dem Grün – wenn Alles gut geht. Für den perfekten Put benötigen Sie jedoch nicht nur den perfekten Schlag. Zusätzlich muss auch der Untergrund nahe der Fahne verstanden werden, wollen Sie Ihr Handicap nachhaltig verbessern.

Bitte beachten

  • Das Lesen des Grüns besteht grundsätzlich aus zwei Komponenten: erstens, die verschiedenen Erhebungen und Mulden auf dem Grün, die sogenannten „Breaks“, müssen erkannt werden und zweitens, die Geschwindigkeit des Grüns muss richtig eingeschätzt werden.
  • Die Beschaffenheit des Grüns sollte nach Möglichkeit bekannt sein bevor Sie auf dem Grün angekommen sind, um den Ball optimal auf dem Grün zu platzieren. Aber aufgepasst, riskieren Sie keine Strafschläge indem Sie andere Spieler nach Rat fragen.

Dinge die benötigt werden

  • Golfplatz
  • Golfbälle
  • Putter
  • Verschiedene Grüns zum Üben
  • jede Menge Geduld und Feingefühl

  1. Auf dem Grün angekommen vergewissern Sie sich, dass es sich auch um Ihren Ball handelt. Markieren Sie hierzu den Ball und nehmen ihn auf. Reinigen Sie bei dieser Gelegenheit auch die Strecke zum Loch.
  2. Schätzen Sie zunächst die Grundgeschwindigkeit des Grüns ein. Indikatoren für ein schnelles Grün sind ein sehr kurzer und dichter Rasen. Hierdurch ähnelt das Grün einem massiven Untergrund. Beachten Sie hierzu auch die Putts, insbesondere deren Länge, ihrer Mitspieler.
  3. Versuchen Sie hiernach sich ein dreidimensionales Verständnis ihrer Spielbahn zu verschaffen. Betrachten Sie den Weg von Ball zu Loch zunächst von hinter dem Ball und danach in der umgekehrten Richtung.
  4. Bestehen Zweifel bzgl. der Beschaffenheit des Grüns kann der Putter als Wasserwaage benutzt werden. Dabei halten Sie den Putter zwischen Zeigefinger und Daumen und lassen ihn senkrecht herunter hängen. Hierdurch wird es leichter ein „onduliertes“ Grün einzuschätzen als mit bloßem Auge allein.
  5. Zuletzt müssen Sie noch die Grundgeschwindigkeit des Grüns und die Breaks zusammen setzen, um ihren Schlag zu planen. Hiernach heißt es dann „nur noch“: Ball ansprechen, Schlag visualisieren und den Ball einlochen.

Kommentare