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Wie macht man einen einfachen Animationsfilm?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:44
Generell benötigt man für die Stop-Motion Aufnahme lediglich eine Fotokamera und ein Setting.

Während immer mehr Leute Videos mit Camcorder oder Fotoapparaten aufnehmen, gewinnt ein alter Trend, die Stop-Motion Videographie, immer mehr Freunde. Das es wenig Aufwand und Material benötigt um selber einen einfachen Stop-Motion Animationsfilm aus vielen Einzelfotos zu erstellen, zeigen wir Ihnen.

  • Bei einem Stop-Motion Animationsfilm ist das Storyboard von größter Bedeutung, es legt genau fest, was wann und wie zu passieren hat und sollte daher immer und strikt beachtet werden. 
  • Aber auch äussere Einflüsse wie ein offenes Fenster oder ein nervöser Hund können die liebevoll aufgebaute Szenerie im Nu zerstören.

  • Generell benötigt man für die Stop-Motion Aufnahme lediglich eine Fotokamera und ein Setting, also einen Ort, an dem der Film spielen soll. 
  • Mehrere Orte und Perspektivwechsel werten den Film hinsichtlich Spannung und Unterhaltung natürlich auf. 
  • Auch ein Stativ kann helfen, immer die gleiche Kameraposition beizubehalten und somit für Ruhe innerhalb der Szenerie zu sorgen. 
  • Als Lichtquellen kann man einfache Haushaltsmittel nehmen: Ein Baustrahler oder eine Schreibtischlampe reichen oftmals aus um erste Versuche im Bereich des Stop-Motion Animationsfilms zu machen. 
  • Eines der wichtigsten Elemente eines Stop-Motion Animationsfilms ist das Storyboard, hier wird im Vorfeld skizziert wie eine Szene ablaufen soll, welche Objekte und Akteure sich bewegen und wie die generelle Handlung abläuft.

  1. Kamerakarte leeren und überprüfen, ob der Akku voll ist
  2. Alle Fenster schließen, "hibbelige" Tiere kurzzeitig in einem anderen Raum schicken um ein Verwackeln des Szenenbildes zu vermeiden
  3. Szenenhintergrund aufbauen und herrichten
  4. Kamera auf Stativ aufbauen und arretieren
  5. Kamerablickwinkel ausprobieren und die spätere Filmposition festlegen
  6. "Akteure" in die Szene setzen
  7. Licht ausrichten
  8. Testbild machen (gibt es Über- oder Unterbelichtungen?)
  9. Gegebenenfalls Kamera neu einstellen oder Licht dimmen bzw. aufdrehen
  10. Erstes Szenenbild inklusive aller Akteure aufbauen, mit dem Storyboard vergleichen
  11. Ein letztes Testbild. Wenn es gut ist, kann mit dem "Filmen" begonnen werden
  12. Erstes Filmbild schiessen
  13. Nächsten Bewegungsablauf ausrichten (nur minimale Bewegungen seitens der Akteure)
  14. Nächstes Bild, danach wieder Neuausrichtung
  15. So lange wiederholen, bis die erste Szene "im Kasten" ist
  16. Storyboard zur Hand nehmen, die nächste Szene wie oben beschrieben herrichten und schiessen
  17. Wenn alle Szenen geschossen sind, Bilder auf den Computer ziehen
  18. Mit einem Video- oder Stop-Motion-Programm zusammensetzen
  19. Nachvertonung bzw. Musik hinzufügen und auf die Szenen abstimmen
  20. Erste Fassung ansehen
  21. Wenn gewünscht noch Farbänderungen hinzufügen
  22. Übergänge zwischen den Szenen einfügen (z.B. "Überblenden")
  23. Als letzten Schritt der Videobearbeitung einen Titel und Abspann hinzufügen
  24. Video exportieren, dabei gilt es zu beachten wo das Video publiziert werden soll: Auf DVD, im Internet (z.B. YouTube) in Powerpoint oder auf das Handy?
  25. Exportierten Film auf Bild- und Tonfehler überprüfen, gegebenenfalls neu exportieren um Fehler zu beheben
  26. Das Video seinen Freunden und der Familie zeigen

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