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Wie macht man gelungene Unterwasserfotos?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:45
Das Fotografieren unter Wasser unterscheidet sich sehr von der Fotografie an Land.
Der Grund dafür ist, dass unter Wasser andere Lichtverhältnisse herrschen, wie über Wasser und hinzu kommen noch Probleme wie eine schlechte Sicht, herumschwebendes Sediment oder die Absorption des Farbspektrums bei zunehmender Tiefe.

  • Beim Kauf der Kamera ist darauf zu achten, ob sie manuell einstellbar ist, um sie den Licht- und Umgebungsverhältnissen entsprechend ausrichten zu können. 
  • Das wasserdichte Gehäuse für die Kamera sollte von guter Qualität sein. Am besten keine Gehäuse verwenden, die nur aus einer dünnen Folie bestehen, sonder ein festes Gehäuse. 
  • Dabei ist noch darauf zu achten, bis zu welcher Tiefe das Gehäuse und die Kamera zu verwenden sind, ob das Gehäuse eine gute Bedienung der Blende und Verschlusszeit ermöglicht und ob es möglich ist einen externen Blitz anzuschließen.
  • Die günstigste Uhrzeit zum Fotografieren unter Wasser ist zwischen 11 Uhr und 14 Uhr, da hier das Licht fast senkrecht in das Wasser einfällt.

  • Als Anfänger ist eine digitale Kompaktkamera zu empfehlen. 
  • Profis nehmen eine DSLR (digital single-lens reflex camera) oder eine professionelle Unterwasserkamera 
  • Ein unter Wasser Gehäuse für die Kamera 
  • Eventuell eine künstliche Lichtquelle, falls man in großen Tiefen Fotos machen will, und/oder ein Blitzgerät 
  • Eine Tauch- oder Schnorchelausrüstung

Auswählen des Motivs

  1. Am besten ist es immer, recht nah an das gewünschte Objekt heranzugehen (15cm bis 2m).
  2. Dabei das Hauptmotiv nicht genau in die Mitte setzten. 
  3. Hektische Bewegungen vermeiden
  4. Keinen Zoom verwenden, wegen Verwackelungsgefahr


Einstellen der Kamera

  1. Verschlusszeit bei bewegten Fischen: 1/125 Sekunden
  2. Verschlusszeit bei stillen Motiven: 1/40 Sekunden
  3. Blitzbenutzung nur bei klarem Wasser verwenden 
  4. Fische frontal oder von der Seite fotografieren 
  5. Am besten befindet man sich in gleicher Höhe wie der Fisch
  6. Bei schnellen Fischen Serienbilder machen
  7. Beim Auslöserdrücken die Kamera in beide Hände nehmen und kurz die Luft anhalten - verringert die Verwackelungsgefahr.


Nachbearbeitung der Fotos am Computer mit einem Bildbearbeitungsprogramm

  1. Bei dunklen Bildern die Helligkeit erhöhen
  2. Farben intensivieren
  3. Störende Bildelemente entfernen
  4. Rauschen entfernen

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