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Wie richtiet man ein Fotostudio ein?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:44
Viele Amateurfotografen träumen von ihrem eignen Fotostudio.
Der Traum vom Fotostudio ist einfacher als viele denken. Wer nicht länger auf die Vorteile des Fotostudios verzichten möchte, muss sich zunächst nach einem geeigneten Raum umsehen.

  • Das Fotostudio sollte nach Möglichkeit keine Fenster haben. Je weniger störende Lichtquellen vorhanden sind, desto besser lässt es sich arbeiten. Lassen sich Fenster nicht vermeiden, kann man sich mit einer Abdunkelung der Fenster behelfen. 
  • Die Wände sollten mit einer neutralen Farbe versehen sein, damit es zu keinen ungewollten Farbstichen kommt. Weiß oder Hellgrau sind dafür gut geeignet.

  • Damit Arbeit sorgfältig erledigt werden kann, benötigt man Platz. Das gilt für die Fotografie ebenso wie für jede andere Tätigkeit. Wie groß das Fotostudio sein soll, hängt selbstverständlich davon ab, für welche Aufnahmen es gedacht ist. 
  • Grundsätzlich lässt sich sagen, dass ein großes Studio stets die bessere Alternative darstellt: Denn je mehr Fläche zur Verfügung steht, desto leichter und angenehmer lässt es sich die Arbeit verrichten. 
  • Auf einer Fläche von ca. 30qm lässt es sich schon sehr gut arbeiten. Hier kann man ungehindert Ganzkörperaufnahmen einzelner oder mehrerer Personen durchführen. 
  • Beschränkt man sich auf die Porträt- und Detailfotografie, so reicht auch schon ein kleiner Raum ab 15qm. Unabhängig von der Fläche sollte die Höhe mindestens 2,50 Meter betragen. Nur so können auch große Objekte von oben gut beleuchtet werden.

  1. Da im Fotostudio viel mit Kunstlicht gearbeitet wird, sollten ausreichend Steckdosen vorhanden sein. Das erspart das Herumliegen lästiger Kabel und mindert die Unfallgefahr. Natürlich darf auch auf eine Heizung für kalte Tage nicht vergessen werden. 
  2. Licht ist für das Fotostudio das zentrale Thema. Doch eine gut ausgestattete Blitzanlage hat leider auch seinen Preis. Eine Alternative zur kostenintensiven Blitzanlage ist das Dauerlicht. 
  3. So genannte Baustrahler aus dem Baumarkt sind in der Anschaffung wesentlich kostengünstiger. Um das kräftige und grelle Licht der Baustrahler zu dämpfen, ¬eignen sich Diffusor. Wer möchte, kann sich ¬Diffusor selber bauen. Weiße Regenschirme auf Stativen montiert, sehen schick aus und erfüllen völlig ihren Zweck. 
  4. Um ungewünschte Schatten zu beseitigen, eignet sich auch ein Aufheller. Auf fixierbaren Laufrollen montiert, lässt er sich spielend leicht in Position bringen.
  5. Der Hintergrundhalter darf in einem Fotostudio ebenso wenig fehlen wie das Licht. Geeignet sind Hintergrundkartons oder Stoff. Bei Stoff ist darauf zu achten, dass er weder zu dünn ist, noch das Licht reflektiert.

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