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Wie stellt man einen Maibaum auf? - Die wichtigsten Hinweise

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:23
Der Maibaum muss in eine sichere Grube gestellt werden und stark sein.

Nur mit modernen Hebegerät ist ein Aufstellen in ein passgenaues Loch möglich. Es muss also stets eine Ja-Häkchen-förmige Grube gehoben werden, um eine sinn volle seitliche Aufstellung zu erreichen. Die Grube sollte seitlich bereits vor dem Aufstellen stützend sein. Bei einer reinen Naturgrube ohne gehärteten Beton sollte die Tiefe durchaus im Bereich von ein bis zwei Metern liegen und der Aufstellort abtrocknen können in ganzer Tiefe. Die Auswahl eines geraden Maibaum gilt zwar als Muss, hat aber nichts mit der Stabilität zu tun. Markieren Sie den Hubweg möglichst gerade und sodass jeder der Hebenden leicht dem geraden Weg folgen kann. Jedes Abweichen vom geradeaus ist Energieverschwendung. Für einen fünf bis zehn Meter hohen Maibaum reichen nach dem Anheben über die Köpfe drei bis vier Mann zum Aufstellen des Maibaums.

  • Nur gute Maibäume aufstellen. Den Maibaum sicher und dauerhaft zu befestigen. Nur gesunde und starke Leute am Aufstellen beteiligen.
  • Sicherheit und Beständigkeit gehen vor der Eile beim Aufstellen und Fassen des Maibaums. Immer wieder prüfen, ob der Maibaum gerade steht.

  • Ein Maibaum in gewünschter Farbe, Stärke und Geradheit. Ein gekaufter Maibaum vom Fachhändler ist die sicherste Lösung.
  • Der Maibaum sollte äußerlich intakt und von hoher Qualität sein. Der Maibaum sollte gegen Wasser imprägniert sein. Die Aufstellgrube sollte von Fachpersonal und Experten berechnet und gehoben werden.
  • Eine Naturgrube braucht eine Steinfassung. Beton- und Naturgrube sollten entwässern und trockenfallen können.
  • Technisches Hebezeug ist weniger nötig. Schlaufen an Stütztstangen um den Maibaum sichern gegen unnötiges Entgleiten. Einige wenige Männer reichen zum Aufstellen. Beim Einfassen sind mehr Männer angemessen.
  • Lassen Sie sich Zeit beim Aufstellen. Wählen Sie trockenes Wetter zum Aufstellen.

Hilfreiche Tipps

  • Zweifellos ist es sinnvoll die Grube vom örtlichen Bauamt zulassen zu lassen, ehe sie verwendet wird. Optimal ist es, den Maibaum auf Fehler zu röntgen. Das ist aber in den seltensten Fällen möglich.
  • Der Maibaum sollte hohe Qualität aufweisen und im Fußbereich nicht feucht oder morsch sein. Käufliche Maibäume sind von sich zugelassen und wetter- und lagerungsfest für viel Jahre. Sie kosten am meisten.
  • Die Farbe ist jedoch oftmals ein wichtiges gewünschtes Merkmal. Lagern Sie Maibäume immer mit möglich gleichmäßiger aber durchaus geringer Auflagefläche, dann kann Wasser weniger Einfluss haben.
  • Naturgruben mit Steinbrandung genügen in der Regel vollkommen. Betonfassungen sind oft steifer und belasten den Maibaum stärker. Betonfassungen sind allerdings angenehmer beim Aufstellen, weil sie nicht nachgeben können und meist im Stand sofort sicherbar sind, während Naturgruben erst gesichert werden müssen.
  • Achten Sie beim Sichern darauf, dass genügend viele Leute den Maibaum abstützen. Diese Phase ist neben dem Einstecken die unfallträchtigste.
  • Das Abbauen erfolgt in umgekehrter Reihenfolge wie das Aufstellen. Nur das zuerst dem Maibaum angestoßen werden muss, um sich zu lösen und auf die Träger zu sinken. Jeder der Träger sollte beim Umlegen Kontakt mit dem Maibaum haben.
  • Erst nach und nach treten sie hintereinander unter den Maibaum. Es bewährte sich beim Abbauen mit Schlaufen zu arbeiten, sodass der Maibaum nicht entgleiten kann. Jeder der Männer muss eine Stange mit Schlaufe haben.
  • Die Ösen liegen nur um den Maibaum nicht um die Hände der Männer. Lassen Sie den Maibaum nicht fallen. Auch im sehr geneigten Winkel sollte der Maibaum gehalten und dann abgelegt werden.

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