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Wie verhandelt man Preise auf einem Flohmarkt?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:51
Ein Flohmarkt-Bummel macht für viele das Wochenende erst perfekt.
Wenn sich ein Schnäppchen machen lässt, umso mehr. Mit ein paar Regeln gelingt das Verhandeln.

  • Wollen Sie einen Artikel unbedingt, bezahlen Sie lieber den regulären Preis. Ihre Begeisterung merkt man Ihnen sofort an – eine schlechte Verhandlungsbasis.
  • Legen Sie ein Budget für den Flohmarkt-Einkauf fest und nehmen Sie auch nur soviel Bargeld mit. So schützen Sie sich vor unüberlegten Käufen und Preistreiberei.
  • Wer sein Poker Face aufsetzt, wirkt unnahbar. Bleiben Sie lieber authentisch und nehmen Sie das Spiel nicht allzu ernst. Ein ungekünsteltes Auftreten gewinnt die Sympathie des Händlers. Das kann für den Verhandlungserfolg entscheidend sein.

  • Mit einem Begleiter an Ihrer Seite treten Sie sicherer auf. Er kann Sie außerdem beraten und mäßigen, wenn Sie ihr Budget aus den Augen verlieren und Ihnen beim Tragen helfen.
  • Mit einer unverbissenen Grundeinstellung und Spaß am Handeln erzielen Sie gute Preise. Legen Sie Ihre Scheu vorm Feilschen ab. Verstehen Sie das Verhandeln als einvernehmliches Spiel zwischen Händler und Käufer. Spielen Sie!

  1. Sondieren Sie in Ruhe die Angebote.
  2. Wenn Sie etwas kaufen möchten, klären Sie zunächst für sich, wie dringend Sie den Artikel haben möchten und definieren Sie ein Maximalgebot.
  3. Hat der Verkäufer noch kein Preisangebot unterbreitet, erfragen Sie den Preis der Ware. Lassen Sie sich auf keinen Fall darauf ein, als Erster einen Preis vorzuschlagen!
  4. Steht eine Zahl im Raum, geht es in die heiße Verhandlungsphase. Mit Ihrem Maximalgebot im Hinterkopf fangen Sie an, den Preis nach unten zu handeln. Haben Sie Argumente, die einen niedrigeren Kaufpreis rechtfertigen, können Sie diese sachlich und pointiert anbringen, ohne den Händler in seiner Expertise anzugreifen oder seine Ware abzuwerten. 
  5. Wenn Sie ihr Maximalgebot erreichen, können Sie kaufen. Haben Sie das Gefühl, sie können den Preis noch weiter herunterhandeln, tun sie das!
  6. Können Sie den Händler nicht auf Ihr Maximalgebot herunterhandeln, brechen Sie die Verhandlung ab und beenden Sie das Gespräch freundlich indem sie sich bedanken. 
  7. Vielleicht ruft Ihnen der Händler noch ein günstigeres Angebot hinterher, rechnen Sie jedoch nicht damit. Seien Sie vielmehr stolz auf Ihre Standhaftigkeit.

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