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Wie zeichne ich ein Gesicht?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:52
Ein Gesicht zu zeichnen - eine lösbare Aufgabe mit etwas Übung.

Um sich die Kunst des Porträt Zeichnens anzueignen, sollte man zunächst deine sorgfältige Auswahl an Zeichenmaterialien treffen, die für Anfänger geeignet sind. Anfänglich sollte man die Verwendung von hochwertigen Papieren und Stiften vermeiden, da die Resultate des Zeichnens vorerst skizzenhaft ausfallen und daher unvollendet. Es folgt nun eine Auflistung über die Materialien, die notwendig sind, um ein Porträt anzufertigen.

  • Vor dem Zeichnen eines kompletten Gesichts sollte man darauf achten, die einzelnen Teile des Gesichts vorher schon mal separat zu zeichnen, damit man ein Gefühl für Formen, Ausdruck und Wandelbarkeit bekommt. 
  • Man kann z.B. Augen, Nase und Mund aus verschiedenen Perspektiven zeichnen. 
  • Auch der Schädel ist ein wichtiges Element des Gesichts. Bei diesem Übungsvorgang kann man sich an einem lebendigen Modell orientieren oder sich ein Fachbuch zulegen, welches auch auf anatomische Faktoren des Zeichnens eingeht.

Für Anfänger:

  • Skizzenblock oder Malblock im A4 oder A5 Format
  • Bleistifte in verschiedenen Härte- und Weichegraden, wobei der weichste Bleistift die Bezeichnung 3B, der härteste die Bezeichnung 3H enthält. Bleistifte mit der Kennzeichnung HB und F befinden sich im Mittelfeld der erwähnten Härtegrade und sollten auch verwendet werden.
  • Lineal für die Kontrolle der Gesichtssymmetrie
  • weicher Radiergummi
  • Buntstifte für eine spätere Farbgebung

Für Fortgeschrittene:

  • Leinwand, Aquarellpapier oder hochwertiges Zeichenpapier (je nach Zeichentechnik)
  • Pastellkreiden, Bleistifte, Kohlestifte, Aquarellfarben oder Acrylfarben
  • Wasserglas
  • Radiergummi, wenn das Resultat eine Radierung werden soll

  1. Mit einem Bleistift der Stärke HB sollten zunächst die Konturen der Augen auf das Papier gebracht werden. Mit den Augen sollte man beginnen, denn sie bieten einen guten Orientierungspunkt für alle anderen Teil des Geichts. 
  2. Nachdem die Augenkonturen fertig gezeichnet sind, beginnt man mit den Konturen der Gesichtform. Man beginnt mit den Außenseiten der Stirn, gefolgt von den Wangenknochen hinunter bis zum Kinn. Dabei sollte unbedingt auf die richtigen Proportionen geachtet werden.
  3. Nachdem die Gesichtskonturen gezeichnet wurden, konzentriert man sich auf die Nase und danach schließlich auf den Mund. 
  4. Erkennt man nun im fertigen Porträt eine unstimmige Proportion, z.B. eine zu breite Nase oder zu große Augen, kann man radieren und das Gesichtselement nochmal zeichnen.
  5. Zum Schluß beginnt man mit den Schattierungen und den Effekten von Licht und Schatten.

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