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Casual- und Streetwear-Guide für Männer: Modetipps für Büro und Freizeit

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:36
Die Zeiten, in denen man strikt einen Anzug zu tragen hat, sind vorbei.
Egal ob im Alltag oder im Job: der Casual-Look kommt immer mehr in Mode. Gewusst wie kann man hier lässige und dennoch sehr stylische Akzente setztn.

 

In diesem Beitrag gehen wir von Kopf bis Fuß vor und zeigen dir so, was 2014 so angesagt ist und wie du bei jedem Kleidungsstück eine außergewöhnlich gute Figur machst. Hier können schon kleinste Details über das Gelingen einer Outfit-Kombination entscheiden. Mit unserem Streetwear-Guide bist du immer auf der sicheren Seite. Doch Achtung: Modetrends ändern sich schnell; bereits in der nächsten Saison könnte sich vieles total auf den Kopf stellen.

 

Nun gut, Bühne frei für unsere Casual-Fashion-Tipps!

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Kopf

 

Beginnen wir oben. Auch in diesem Jahr ist die lässige Sonnenbrille wieder das Maß aller Dinge. Diese ist sozusagen - neben der Funktionalität (Sonnenschutz, Allergien etc.) - in Sachen Accessoires das Nonplusultra. Cool sind natürlich wieder sogenannte Oversize-Brillen (Fliegerbrillen usw.). Übertreibe es hier aber nicht, sonst siehst du schnell aus wie ein wandelndes Insekt.

 

 

Tipp: Auch wenn sich die angesagten Modelle fast jede Saison total ändern, bleib deinen Typ treu und entscheide dich für das Modell, dass dir einfach persönlich am besten gefällt. So macht man selten etwas falsch, die folgenden Tipps sollte man aber schon befolgen.

 

Hast du ein eckiges Gesicht, vertraue auf rundliche Modelle. Bei einem Runden Gesicht kommen hingegen leicht eckige Sonnenbrillen einfach besser. Hast du helle Haut, wähle kein schwarzes Modell, da warme Täne hier einen besseren Eindruck machen. 

 

Oberkörper

 

Der Basic-Klassiker ist natürlich das T-Shirt. Ein weißes oder schwarzes Shirt kannst du so gut wie mit allem kombinieren. Auch zu Sweatshirts, als zusätzliche Ebene, oder unter Hemden und Pullis sind sie immer geignet. Angesagt sind neben minimalistischen Modellen auch Grafiken und Prints am T-Shirt. Worauf du aber mittlerweile unbedingt verzichten solltest, sind Shirts mit mehr oder weniger witzigen Sprüchen.  

 

 

Im Hinblick auf den Schnitt darf es, wenn es deine Figur zulässt, ruhig etwas enger sein. Ein Slim-Fit-Shirt kommt sowohl beim Clubbing, als auch in Freizeit und Job immer gut und du machst eine solide Figur. Bei der Länge des Shirts gilt es den goldenen Mittelweg zu finden. Ein zu kurzes (nicht über den Hosenbund ragendes) Shirt sieht genau so belämmert aus, wie ein Langes, das eher einer Schürze gleicht. Bei den Farbtönen sind auch helle und knallige Farben - vor allem wenn du gut gebräunt bist - voll in Mode. Willst du allerdings auf Nummer sicher gehen, sind die Farben schwarz,  weiß und navy-blau nie ein Fehler. Tipp: Ein Shirt mit dezentem Print in verschiedenen Blautönen.

 

Etwas eleganter als das "Plain White T-Shirt" ist schon das Freizeithemd. Hier gilt: je schlichter, desto besser. Rießige Muster, Zahlen und Badges sehen eher lächerlich aus. Dezente Muster oder zarte Längsstreifen sind voll im Trend. Empfehlenswert ist außerdem das Hemd mit sogenanntem Bottom-Down-Kragen, der gleichzeitig lässig und elegant rüberkommt. Tipp: Auch wenn du eher die lässigere Optik vorziehst; anstelle von Kurzarmhemden sollten lieber Langarmhemden getragen und diese aufgekrempelt werden.

 

 

Der perfekte Mittelweg zwischen Hemd und T-Shirt ist das Poloshirt. Hier unbedingt Slim-Fit-Stücke wählen und am besten welche mit wenigen Knöpfen. Das Polo wird nicht in die Hose gesteckt. Farblich gehen schwarz, blau, grün und braun. Für Markenfanatiker: Kleine Emblems sind okay und gern gesehen; von Riesenkrokodilen oder dergleichen ist aber abzuraten. 

 

An kühleren und windigen Tagen empfiehlt sich darüber eine StrickjackeCollegejacke oder das klassische Sweatshirt. In der Freizeit darf es auch mal ein ultrabequemer Kapuzenpulli sein, im Büro ist dieser aber immer Tabu.

 

Beine

 

Als Beinkleid ist der Klassiker selbstredend die Jeans. Diese ist 2014 in allen nur erdenklichen Farben erhältlich und der Fantasie und dem Geschmack sind dabei fast keine Grenzen gesetzt. Im Zweifelsfall sind die traditionsreiche Blue-Jeans sowie Modelle mit dunkleren Waschungen nie ein Fehler. Im Sommer empfiehlt sich eine legere Chino-Hose in khaki-Tönen aus Baumwolle oder Leinen. Auch kurze Hosen werden (solange sie gut kombiniert getragen werden) immer mehr Alltags- und sogar Bürotauglich.

 

 

Dazu sollte es natürlich ein passender Gürtel sein. Ein schmales Modell mit passend abgestimmter und dezenter Farbgebung macht eine gute Figur.

 

Von den Herren der Schöpfung oft unterschätzt, zählt aber dennoch zu den wichtigsten Bestandteilen eines Outfits. Die Rede ist von den Schuhen. Voll in Mode sind Desert-Boots - halb sportlich, halb elegant. Halb modern, halb klassisch. Zum echten Must-have im Schuhschrank sind auch sportliche Sneaker geworden. Tipp: Hol dir auch günstigere Schuhe in verschiedenen Farben und Typen. So hast du immer eine passende Kombinationsmöglichkeit parat, belastet aber dennoch dein Budget nicht zu sehr.

 

 

Dazwischen

 

Im Vergleich zum Angebot an Schmuck für die Damenwelt ist das Sortiment in der Herrenabteilung vergleichsweise lächerlich. Dennoch gibt es einige aktuell sehr emfpehlenswerte Elemente für die Herren. Der Schmuck schlechthin für den Mann ist die Armbanduhr. Trotz der Ära von Smartphones, Tablets & Co, die eine solche eigentlich fast überflüssig machen, ist noch lange kein Ende der guten alten Uhr in Sicht. Die Uhrzeit immer im Blick haben und gleichzeitig dem Outfit den letzten Schliff geben - die Armbanduhr macht's möglich.

 

 

Ebenfalls ein heißer Tipp und in vielen Fällen durchaus ein Hingucker ist das LederarmbandArm- und Halsketten zählen auch zu den Go-To-Elementen, wenn es um Herren-Accessoires geht. Es muss hier nicht das fette Dollar-Zeichen im Hip-Hop-Style sein, aber man darf in diesem Jahr schon etwas "dicker Auftragen". Die Zeiten von Piercings und Ohrringen für Herren scheinen hingegen langsam aber sicher vorbei zu sein.

 

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