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Gründe für vorzeitige Ejakulation?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:07
Das Thema "vorzeitige Ejakulation" ist leider oft ein Tabuthema.

Das Thema "vorzeitige Ejakulation" ist wohl ebenso ein Tabuthema wie das Problem mit Errektionsstörungen. Dabei hat fast jeder Mann einen frühzeitigen Samenerguss schon einmal erlebt. Passiert es allerdings dauerhaft, so kann dies zu Beziehungsproblemen führen und die Beziehung dadurch belasten. Kennt man allerdings die Gründe, die eine vorzeitige Ejakulation auslösen, kann man an diesem "Problem" arbeiten.

Die Gründe im Überblick

Nervosität:

  1. durch die Aufregung können viele Männer die Erregung nicht abschätzen und dadurch auch nicht kontrollieren. Gerade in einer neuen Beziehung leiden viele Männer unter Nervosität beim Sex. 
  2. Dabei muss die Nervosität gar nicht bewusst wahrgenommen werden, sondern ist oft im Unterbewusstsein vorhanden. Insbesondere, wenn das Problem der frühzeitigen Ejakulation schon länger besteht, wird die Nervosität beim Sex noch einmal gesteigert.


Leistungsangst:

  1. eng verbunden mit der Nervosität ist auch das Bestehen von einer gewissen Leistungsangst. 
  2. Es wird von den Männern vorausgesetzt und erwartet, dass sie lange können. 
  3. Dies kann sich allerdings negativ, in Form einer frühzeitigen Ejakulation, auswirken.


Perineale Muskulatur:

  1. die perineale Muskulatur ist unter anderem mitverantwortlich für den Zeitpunkt der Ejakulation.
  2. Wird diese Muskulatur angespannt, so kann der Zeitpunkt der Ejakulation verzögert werden.
  3. Viele Männer haben allerdings nicht die Kontrolle über diesen Muskel.


Störung im Nervensystem:

  1. Forscher aus Frankreich haben herausgefunden, dass eine frühzeitige Ejakulation auch mit einer Störung im Nervensystem zusammenhängen kann.
  2. Dabei ist eine Fehlsteuerung des Hormons Serotonin für die frühzeitige Ejakulation verantwortlich.


Überproduktion an Samenflüssigkeit:

  1. gerade wenn eine Überproduktion an Samenflüssigkeit vorliegt, besteht eine Art "Überdruck". 
  2. Dadurch kann eine frühzeitige Ejakulation ausgelöst werden.

 
Häufige (schnelle) Masturbation:

  1. die Masturbation ist nichts Schlimmes, geschweige denn schädlich. 
  2. Allerdings wird bei übermäßiger Masturbation dem Körper eine frühe Ejakulation "antrainiert", da in der Regel eine schnelle Befriedigung erwünscht ist.
  3. Der Körper kann dann allerdings nicht zwischen der Masturbation und dem gemeinsamen Sex mit der Partnerin unterscheiden, sodass es beim Sex, auch wenn dies nicht erwünscht ist, zu einer frühzeitigen Ejakulation kommt.

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