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Operative Penisvergrößerung - Wie funktioniert das?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:51
Über den größten Penis im Tierreich verfügt mit über zwei Metern Länge der Blauwal.
Die durchschnittliche Penislänge eines mitteleuropäischen Mannes liegt mit 14 Zentimetern deutlich unter diesem Wert. 

Selbstverständlich liegt es nicht an diesem Vergleich, dass immer mehr Männer unzufrieden mit den Ausmaßen ihres besten Stücks sind. Die Gründe sind vielfältig, lassen aber immer mehr Männern nach Methoden suchen, um ihren Penis verlängern. Operative Verlängerungen oder Vergrößerungen sind dabei die einzigen Methoden, bei denen größere Erfolge nachgewiesen werden konnten.

  • Ein operativer Eingriff dieser Art ist mit vielen Risiken behaftet. Durch die Loslösung des Gliedes aus dem Bauchraum verringert sich der Winkel des erigierten Penis um ca. 15%, sodass das Eindringen in die Scheide beim Geschlechtsakt problematisch werden kann. 
  • Zu den häufig auftretenden Nebenwirkungen zählen des Weiteren Infektionen und permanente Taubheitsgefühle. Nervenverletzungen können zu einem dauerhaften Verlust der Erektionsfähigkeit führen.
  • Unabhängig davon, welche Methode der Penisverlängerung oder -vergrößerung zum Einsatz kommt, sollte eine umfangreiche psychologische Beratung des Betroffenen ein wesentlicher Bestandteil der voroperativen Maßnahmen sein. 
  • Nicht selten gehen vermeintliche Defizite auf psychologische Störungen und Minderwertigkeitsgefühle zurück, wirkliche Mikropenisse dagegen sind sehr selten.

  1. Die Penisaugmentation als Bezeichnung für die operative Penisvergrößerung hat dabei das Ziel, die Länge des Penis zu erhöhen. Findet sie in den USA schon länger Anwendung, setzte sie sich in Europa in nennenswerten Umfang erst seit den 1990er Jahren durch. 
  2. Bei dieser Methode werden die Haltebänder des Gliedes in der Bauchhöhle chirurgisch durchtrennt. 
  3. Der Penis wird nun vom Chirurgen herausgezogen und schließlich an körpereigene, neu geformte Halterungen befestigt. 
  4. Mit dieser Methode kann im optimalen Fall eine Penisverlängerung um zwei bis acht Zentimeter erreicht werden. 
  5. Der Eingriff wird ambulant mit örtlicher Betäubung durchgeführt und dauert ca. 30 Minuten. Je nach Operateur verbleibt eine unterschiedlich große Narbe, die meist durch die Schamhaare bedeckt werden kann: 
  6. Das Penisvolumen kann durch eine Eigenfettbehandlung vergrößert werden. Dieses Fett wird aus anderen Körperteilen – üblich sind hierbei der Oberarm oder der Oberschenkel – abgesaugt, im Anschluss filtriert und letztendlich in das Glied eingearbeitet. Das körpereigene Fett wird vom Organismus jedoch über einen längeren Zeitraum wieder abgebaut und die Dicke des Penis reduziert sich erneut. 
  7. Auch ist es möglich, eine Eigenfetttransplantation mit einer Penisaugmentation zu kombinieren. Für die Verdickung wird derzeit auch die Implantation einer Biopolymermatrix erforscht, inwieweit diese Methode das gewünschte Ergebnis mit sich bringt, muss noch durch wissenschaftliche Studien eruiert werden. 

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