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Wie rasiert man sich richtig?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:44
Männer rasieren sich geschätzte 21.000 Mal im Leben – wenn sie keine Bartträger sind.

Männer rasieren sich geschätzte 21.000 Mal im Leben – wenn sie keine Bartträger sind. Die einen schwören auf die schon seit dem Altertum praktizierte Nassrasur, die anderen bevorzugen die sicherere Methode der Trockenrasur. Ob Nass- oder Trockenrasur, beide haben ihre Vor- und Nachteile.

  • Für eine Trockenrasur wird ein elektrischer Rasierapparat benötigt. Rotierende Messerblöcke im Inneren sorgen für eine gründliche Rasur. Ein After Shave zur Desinfizierung und Pflege der Haut nach der Rasur ist notwendig.
  • Für die Nassrasur wird Rasierseife oder Gel, ein Rasierpinsel zum Auftragen, ein klassisches Rasiermesser oder ein moderner Nassrasierer sowie ein After Shave benötigt.

Trockenrasur:

  1. Eine Trockenrasur ist schneller und sicherer als eine Nassrasur, da keine Verletzungsgefahr durch die Klingen besteht. 
  2. Die rotierenden Messer sind durch eine hauchdünne Scherfolie von der Haut getrennt. So haben die Messer zwangsläufig einen geringen Abstand zur Haut und können diese nicht verletzen. 
  3. Allerdings ist das Rasurergebnis durch diesen geringfügigen Abstand auch nicht so gründlich wie bei einer Nassrasur, da die Haare nicht direkt über der Haut abgeschnitten werden. 
  4. Dieser Umstand ist von Vorteil, wenn die Haut sehr empfindlich ist, zu Ekzemen oder Pickeln neigt. Die Haut wird nicht zusätzlich durch ein unmittelbares Ansetzen der Klingen wie bei einer Nassrasur gereizt. 
  5. Eine Trockenrasur ist ideal für die schnelle Rasur am Morgen. Sie ist jedoch weniger geeignet für Männer mit starkem bzw. dunklem Bartwuchs. 
  6. Da die Haare bei der Trockenrasur nicht unmittelbar über der Haut abgeschnitten werden, wachsen sie schneller wieder sichtbar nach. 

 

Nassrasur:

  1. Die Nassrasur ist zeitlich aufwändiger, da die Haare zunächst eingeweicht werden müssen. 
  2. Dies erfolgt mit Hilfe von Rasierschaum, -seife oder -gel. Der Rasierschaum wird mit einem Rasierpinsel auf die entsprechenden Gesichtsareale aufgebracht. 
  3. Nach einer kurzen Einwirkzeit kann mit der Nassrasur begonnen werden. Zuerst werden die Wangen, dann der Hals, anschließend die Oberlippe und zuletzt das Kinn rasiert. 
  4. Diese Reihenfolge ergibt sich aus der unterschiedlichen Stärke der Barthaare. Auf der Oberlippe und dem Kinn wachsen die stärksten Barthaare – sie benötigen die längste Einwirkzeit des Rasierschaums. 
  5. Bei der Nassrasur wird die Haut gespannt und gegen den Strich rasiert, um ein möglichst gründliches Rasurergebnis zu erzielen. 
  6. Empfindliche Haut sollte eher mit dem Strich rasiert werden, um sie nicht zusätzlich zu reizen. 
  7. Nach der Rasur wird das Gesicht abgespült und mit hautpflegendem After Shave, Lotion oder Balsam behandelt. Die Hautpflegeprodukte spenden der gereizten Haut Feuchtigkeit und unterstützen sie bei der Regeneration.

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