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Letztes Update am 22.10.2014, 14:36
Mit was anfangen?

Viele Neulinge, die mit dem Gitarrespielen beginnen wollen, können sich nicht so recht entscheiden, ob sie mit der Akustik-Gitarre oder einer E-Gitarre anfangen sollten. 

 

Nicht selten stehen Eltern im Musikladen neben ihren Sprößlingen und bezeichnen die E-Gitarre als "Teufelsinstrument" oder dergleichen. Doch welche Variante ist nun für Anfänger wirklich empfehlenswert?

Gitarren: Klassische Ausbildung schadet nicht

Die "richtige Gitarren-Variante" gibt es de facto nicht.
Die "richtige Gitarren-Variante" gibt es de facto nicht. Foto: Shutterstock.com

Generell ist zu sagen: 'Die richtige' Gitarren-Variante gibt es de facto nicht. Je nach Geschmack sollte man selbst entscheiden, ob man die elektronische oder akustische Gitarre bevorzugt. Das Spielen zu lernen ist auf beiden problemlos möglich. Die Wahl hängt natürlich auch von der präferierten Musikrichtung ab. Währen die Akustikgitarre eher für klassische Sounds zu gebrauchen ist, ist die E-Gitarre deine Wahl, wenn du auf rockige Klänge stehst.

Die Akustik-Gitarre:

Die klassische Akustikgitarre ist zum Anfangen nicht Pflicht. Dennoch lassen sich Grundlagen darauf sehr gut erlernen.
Die klassische Akustikgitarre ist zum Anfangen nicht Pflicht. Dennoch lassen sich Grundlagen darauf sehr gut erlernen. Foto: Shutterstock.com

Üblicherweise beginnt man - auch wenn das wie gesagt nicht zwingend notwendig ist - mit der Akustik-Gitarre. Diese ist sozusagen Standard für Anfänger. Und das hat durchaus einen Grund: mit der Akustik-Gitarre kann man die Grundlagen des Spielens sehr gut erlernen. Akustik-Gitarren erfordern beim Spielen etwas mehr Krafteinsatz. Der Hals ist dicker, die Bünde sind breiter und sie lässt sich schön greifen. Diese klassische Gitarrenausbildung ist in Zukunft, auch wenn du mal auf die E-Gitarre umsteigen möchtest, sicher kein Nachteil. Unter Umständen wirst du dir später dadurch viel leichter tun und schneller Fortschritte machen. Aber wie gesagt: Interessiert dich die E-Gitarre von Haus aus mehr - nur zu; leg ruhig los

Sound und Handhabung:

Vor dem Kauf sollte die Gitarre auch sinnvoll getestet werden, um auch danach viel Freude mit dem Instrument zu haben.
Vor dem Kauf sollte die Gitarre auch sinnvoll getestet werden, um auch danach viel Freude mit dem Instrument zu haben. Foto: Shutterstock.com

Üblicherweise beginnt man - auch wenn das wie gesagt nicht zwingend notwendig ist - mit der Akustik-Gitarre. Diese ist sozusagen Standard für Anfänger. Und das hat durchaus einen Grund: mit der Akustik-Gitarre kann man die Grundlagen des Spielens sehr gut erlernen. Akustik-Gitarren erfordern beim Spielen etwas mehr Krafteinsatz. Der Hals ist dicker, die Bünde sind breiter und sie lässt sich schön greifen. Diese klassische Gitarrenausbildung ist in Zukunft, auch wenn du mal auf die E-Gitarre umsteigen möchtest, sicher kein Nachteil. Unter Umständen wirst du dir später dadurch viel leichter tun und schneller Fortschritte machen. Aber wie gesagt: Interessiert dich die E-Gitarre von Haus aus mehr - nur zu; leg ruhig los.

Wenn die Gitarre gekauft ist: Wartung

Auch die Pflege nach dem Kauf darf nicht vernachlässigt werden.
Auch die Pflege nach dem Kauf darf nicht vernachlässigt werden. Foto: asklubo.com / Klangfarbe

Hast du dich erstmal für das Modell deiner Wahl entschieden, so ist es in weiterer Folge ratsam, deine Gitarre auch sorgsam zu pflegen. Das kann man selber durchführen oder auch im Fachbetrieb machen lassen.

 

Tipp: Je nach Spielhäufigkeit sollte man zumindest alle 1-2 Monate die Saiten neu aufziehen.

 

Auch der Hals gehört ab und an nachkorrigiert. Es gibt Pflegemittel von verschiedensten Anbietern, die auch regelmäßig aufgetragen werden sollten. Hier sind auch Pflegesprays erhältlich; das Mittel kann auch mit Hilfe einer alten Zahnbürste verwendet werden. Bei dunkleren Hölzern ist auch Zitronenöl empfehlenswert.

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