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Musikrichtung Goa hören? - So klingt es

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:20
Goa ist eine Musikrichtung, bekannter als „Psychedelic Trance “oder auch Psytrance“.

Goa ist eine Musikrichtung und den meisten Musikfans als „Psychedelic Trance “oder auch Psytrance“ bekannt. Goa ist musikalisch zur Trancemusik einzuordnen, eine elektronische Musik mit medialen Einflüssen. Der Name Goa entstand in Indien, wo es einen Bundesstaat mit dem Namen Goa gibt. Der größte Teil der Bevölkerung dort sind Hindus, was die Musikrichtung stark beeinflusst hat. Von einem Entstehen kann man erst in den 90er Jahren sprechen, dort wurde sie vor allem von der 68er Bewegung ins Leben gerufen und symbolisiert den freien Geist, eine lebensbejahende Einstellung und vollkommene Harmonie mit allem und jedem. Wie im Hinduismus manifestierte sich der Wunsch nach Erlösung und Erleuchtung, welcher jedoch in der Szene vor allem durch psychedelische Drogen erreicht wurde. Den philosophischen Einsatz setzen die Goa-Anhänger in den Buddhismus und dem Yogakult.

  • Goa, auch Psytrance genannt ist ein Subgenre der Trancemusik.
  • Goa wird von Musikern unterschiedlich frei interpretiert. Die Szene der Goa-Anhänger verwendet Kleidung und Dekorationen von Partys in fluoreszierenden Farben, was nochmals die Einstellung Erleuchtung, Sinnfindung und Lebensindividualität verstärken soll.
  • Am verbreitetsten ist die Musikrichtung Goa in Israel, Indien, Mexiko, Japan und Brasilien.
  • Die Musikrichtung bezeichnet sich als Lebenshaltung.
  • In Europa entsteht der Musikkult in den 90er Jahren, ursprünglich in den 60er Jahren durch die Hippie-Bewegung.
  • Die Musik wird oft durch psychodelische Drogen beeinflusst.
  • Goapartys dauern meistens mehrere Tage und die Musik kann von den DJs experimentell abgewandelt werden.
  • Die Musikrichtung hat eine Chillout-Note (Entspannungsmusik) und kann mit Breakbeats (elektronischer Rhythmus) verbunden sein.
  • Goa setzt sich aus 4/4 – Takten zwischen 130 und 150 BPM zusammen.

Goa

  • Die Goa-Anhänger definieren ihre Musik mit einer Seelenoffenbarung, resultierend aus den Erfahrungen und Gefühlen diese Musik zu hören. Dies wird jedoch meist aber durch die Einnahme psychodelischer Substanzen erreicht, welche eine stimulierende Wirkung haben.
  • Diese bewirkten dann einen Trance ähnlichen Rausch, der durch die Musik verstärkt wird.
  • Bereits in den 70er Jahren haben Psychiater bewusstseinserweiternde Substanzen verwendet, um einen tiefen tranceähnlichen Zustand bei ihren Patienten zu erreichen.
  • Sie erhofften sich so, einen tieferen Einblick in deren Seele und Gefühlsleben zu erhalten. Eine begleitende Musik konnte den Rauschzustand vertiefen.
  • Viele Sekten haben es sich bis heute zu eigen gemacht meditative Musik in ihren Versammlungen zu nutzen, um einen Trancezustand zu erreichen.

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