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Noten lesen und verstehen? - So klappt's

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:18
Eine kleine Einführung in die Welt der Noten!

Genau wie ein Schriftsteller in der Lage ist, Gedanken für andere nachvollziehbar in Textform festzuhalten, kann ein Musiker dasselbe mit Melodien und Harmonien in Form von Noten kodifizieren. Aber wie kann die Schrift der Musik erlernt werden? Was gibt es zu beachten?

  • Das Erlernen von Noten ist im Prinzip vergleichbar mit dem Erlernen des Alphabets und der Bildung von Wörtern und Sätzen durch die Kenntnis der Buchstaben.
  • Bevor eine notierte Melodie nachgespielt oder selbst aufgeschrieben werden kann, muss man das Alphabet der Musik unbedingt genau kennen.
  • Falls du lernen möchtest, Noten zu verstehen, musst du erst einmal fleissig pauken! Viele Musikschulen bieten spezielle Kurse an, in denen du diese Fähigkeit durch professionelle Dozenten beigebracht bekommst.
  • Falls du ein guter Autodidakt bist, kannst du dir selbstverständlich diese Kenntnisse auch durch Lektüre entsprechender Literatur aneignen.

So lernt man Noten lesen - Tipps

  • Noten werden grafisch mit Hilfe eines Notenkopfes und eines Notenhalses (mit oder ohne Fähnchen) dargestellt. Je nach Ausprägung dieser Charakteristika haben die Noten eine bestimmte Tondauer.
  • Man bezeichnet dies auch als Notenwert. Anders gesagt: Es wird ausgedrückt wie lang oder kurz ein Ton angespielt wird. 
  • Folgende Notenwerte solltest du am Anfang unbedingt kennen: Ganze Noten, halbe Noten, Viertelnoten, Achtelnoten, Sechszehntelnoten.
  • Daneben gibt es noch weitere Notenwerte wie zum Beispiel Triolen, die du später auch kennen solltest.
  • Die Noten sind in ein sogenanntes Notensystem eingebunden. Ein Notensystem besteht aus 5 parallel zueinander angeordneten Linien. Je nachdem an welcher Position die einzelne Note angeordnet ist, wird dadurch der Tonname bestimmt. Der Tonname legt fest wie der Ton genau klingen wird und wie hoch er gespielt wird. 
  • Du solltest also wissen, wo die folgenden Tonnamen innerhalb des Notensystems angeordnet sind. Geläufige Tonnamen sind C, D, E, F, G, A, H, C. 
  • Innerhalb eines Notensystems gibt es sich ständig wiederholende Takte. Ein Takt wird durch zwei senkrechte Linien begrenzt. Ein einzelner Takt stellt die betonten Zählzeiten dar.
  • Ist ein Lied zum Beispiel in einem 4/4-Takt geschrieben, hat jeder Takt 4 Zählzeiten. Die notierte Melodie innerhalb des Taktes darf also zusammengerechnet nicht mehr als 4 Viertelnoten enthalten,
  • Musikstücke sind immer in einer bestimmten Tonart geschrieben. Durch die Angabe von Vorzeichen am Anfang des Notensystems wird die Tonart festgelegt. Die Vorzeichen sind entweder als "b" oder "#" dargestellt. Die Anzahl dieser Vorzeichen bestimmt dann die Tonart. 
  • In Bezug auf Tonarten sollte für dich der Begriff "Quintenzirkel" kein Fremdwort sein. Hast du das dahinter stehende Konzept verstanden, wirst du auch sicher im Umgang mit Tonarten sein.
  • Neben diesen Begriffen gibt es noch viele Symbole, die zum Beispiel die Lautstärke und Intensität eines Stückes ausdrücken (zum Beispiel "f" für forte = laut). Sie geben dem Musiker Hinweise mit welcher Dynamik er einzelne Stellen spielen soll. 

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