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Wie fördert man die musikalische Ausbildung eines Kindes?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:44
Ganz sicher kann man nicht aus jedem Kind einen kleinen Mozart machen, aber...

Ganz sicher kann man nicht aus jedem Kind einen kleinen Mozart machen, aber man kann jedes Kind frühzeitig an Musik heranführen und so eventuelle Begabungen entdecken und fördern.

Die musikalische Früherziehung ist für jedes Kind geeignet, denn jedes Kind hat einen ganz natürlichen Bezug zu Musik und Rhythmus. Für ein Kind gibt es je nach Alter eine Menge geeignetes Spielzeug, das die Neugier an Geräuschen und Tönen weckt. Hierzu zählen vor allem:

  • Rasseln, Klicker, Trommeln
  • selbst gebastelte Rhythmus- oder Klanginstrumente 
  • Xylophon, Tröte, Keyboard, Flöte, Gitarre

 

  • Ob es allerdings sinnvoll ist, einem kleinen Kind Spielzeug zu schenken, das wie ein Instrument aussieht, letztlich aber nur mehr oder weniger misstönende Geräusche von sich gibt, muss jeder für sich entscheiden. Sinnvoller ist hier sicher, auf eine gewisse Qualität zu achten bzw. ein entsprechendes Alter abzuwarten, in dem das Kind in der Lage ist, das echte Instrument zu erlernen.
  • Schon von klein auf sollte man regelmäßig mit dem Kind singen und sogenannte "Kniereiterverse" und Fingerspiele sprechen. Dadurch werden spielerisch Gehör und Rhythmusgefühl geübt. 
  • Ist das Kind älter kann man ihm auch einen Musikplayer schenken und entsprechende CDs dazu.
  • Schon für kleine Kinder gibt es Angebote in Kindergärten, Musikschulen oder Volkshochschulkursen, die gezielt die rhythmisch musikalische Früherziehung fördern. Dabei lernen die Kinder, gemeinsam mit anderen sich zu Musik und Rhythmus zu bewegen und werden an erste Instrumente herangeführt.

Hat sich Ihr Kind für ein Instrument entschieden und erhält Musikunterricht, wird es früher oder später immer an den Punkt kommen, dass es üben soll und nicht will.

  1. Machen Sie feste Zeiten aus, in denen zumindest für eine kurze Zeit geübt werden soll.
  2. Motivieren Sie das Kind zum Üben, in dem sie vielleicht als Belohnung mit ihm zusammen musizieren.
  3. wenn sich das Kind in einer sehr ablehnenden Phase befindet, lassen Sie es einfach. Der Unterricht alleine kann für eine Weile die fehlende Übung auffangen. Sprechen Sie mit dem Musiklehrer.
  4. Üben Sie keinen Zwang zu übermäßigem Üben aus. Das Kind sollte immer den Spaß am Musizieren behalten, sonst wird es sich bald ganz verweigern.
  5. Trotz aller Anfangsfreude kann die Wahl eines Instruments auch einmal die Falsche gewesen sein. Geben Sie dem Kind auch die Möglichkeit sich zu irren oder umzuorientieren. Schaffen Sie nicht gleich ein teures Instrument an sondern leihen vielleicht erst eines über eine Musikschule.

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