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Wie lange ist Musik urheberrechtlich geschützt?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:48
Musiknutzung - man sollte sich vorab über die rechtlichen Schritte informieren.

Jeder Mensch kommt irgendwann mal in eine Situation, wenn es um das Thema Musik geht. Hierbei spielt es keine Rolle, wo man mit Musik in Kontakt kommt. Ob bei einer Feier, Veranstaltungen oder auch im Internet für eine Webseite. Doch sollte man sich vorab über die rechtlichen Schritte informieren, um am Ende nicht einen Prozess bestreiten zu müssen. Doch worauf sollte man achten, die folgende Liste gibt einen kurzen Einblick.

1. Vor dem Einsetzen der Musik die rechtlichen Grundlagen klären
2. Bei Unklarheiten bei der GEMA nachfragen
3. Sind die Musikstücke schon sehr alt
4. Wo findet die Veranstaltung statt
5. Wer nimmt daran teil

Des Weiteren gibt es Gefahren, die man nicht im Vorfeld erkennen kann, die man aber bei der Planung so weit wie möglich ausschalten sollte. Hierzu zählen vor allem die Aufführung von Musikstücken sowie der Einsatzort. Alles ist maßgeblich daran beteiligt, ob die Musik urheberrechtlich geschützt ist oder nicht.

  • Wer eine eigene CD aufnimmt und dieses ohne Genehmigung veröffentlicht
  • Eine unerlaubte Verbreitung von Musikmaterial
  • Ohne Genehmigung veranstaltete Musikveranstaltung
  • Der Verkauf von nicht genehmigten Musikaufnahmen


Daher sollte immer Obacht gegeben werden, zu welchem Zeitpunkt die Musik eingesetzt werden soll. Hier sind einige Hinweise, welche Beachtung finden sollte.

  1. Wer ein großer Musikfan ist der möchte auch gerne mal eine eigene Musikcd erstellen oder als DJ arbeiten. Hier ist nichts einzuwenden allerdings sollte man sich vorab genau nach den rechtlichen Schritten erkundigen, denn wie bei allen anderen Veröffentlichungen ist gerade bei der Musik höchste Vorsicht geboten. 
  2. Zum Anderen ist auch der Ort maßgebend, wo die Musik aufgeführt werden soll. Wir sie bei geschlossenen Veranstaltungen, wie etwa bei Familienfeiern und Schulbällen, ist hier nichts einzuwenden, allerdings sind die Veranstaltungen öffentlich, dies bedeutet, das jeder daran teilnehmen kann, muss eine Genehmigung bei der GEMA eingeholt werden, an die auch die sogenannten Leistungsschutzrechte bezahlt werden müssen. 
  3. Wer allerdings Werke von verstorbenen Musikern verwenden möchte, der braucht keine Genehmigung und keine Zahlungen an die GEMA leisten, Voraussetzung ist allerdings das der Musiker schon seinen 70. Todestag hatte. Dieses betrifft hauptsächlich die Liebhaber der klassischen Musik, worauf zu achten ist das Richard Strauss im Jahr 2011 erst seinen 62. Todestag hat. 
  4. Ebenfalls sollte darauf geachtet werden mit welchen Musikstücken man seine Webseite gestaltet. Wobei hier auch Genehmigungen eingeholt werden sollten, solange das Musikstück noch jung an Jahren ist. Hier hat man auch die Möglichkeiten bei den Anbietern im Internet nachzufragen und um Erlaubnis zu bieten. Dieses geschieht oft ohne Bezahlung, allerdings möchte der um Erlaubnis gefragte Anbieter öfters auf der Webseite unter Impressum namentlich genannt werden.

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