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Reisen inkognito? - So vermeidet man die gängigsten Touristenfallen

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:14
Skimming ist einer der schlimmsten und gleichzeitig meistgenutzten Tricks. Und das steckt dahinter.

Im hart verdienten Jahresurlaub soll entspannt werden und an erster Stelle der Genuss stehen. Gerade dann lässt die Aufmerksamkeit nach und Trickbetrüger haben leichtes Spiel, deshalb hier einige Tipps, wie ohne viel Arbeit Touristenfallen umgangen werden können.

  • Auch beim nächsten Trick wird die Hilfsbereitschaft der Urlauber benutzt, um Profit zu machen.
  • Wird das eigene Auto auf der Autobahn von wild gestikulierenden Menschen überholt, die scheinbar darauf hinweisen, dass etwas mit dem Auto nicht stimmt, sind Zweifel angebracht.
  • Diese Taktik wird oft als Vorwand genutzt, um Autos und Wertsachen zu entwenden. Besser ist es, einen Parkplatz mit weiteren Menschen aufzusuchen.
  • Des Weiteren können auch Taxifahrten zur Touristenfalle werden.
  • Hier lohnt es sich, sich vorher zu erkundigen, was eine Fahrt kosten kann – sonst ist es ein Leichtes für den Taxifahrer, den Kunden übers Ohr zu hauen.
  • Hilfe bei solchen Fragen gibt es beim örtlichen Tourismusbüro oder an der Rezeption.

  • Ohne Geld ist es schwierig, einen Urlaub zu genießen, doch gerade das kann schnell zum Verhängnis werden.
  • Einer der einfachsten Tricks ist der sogenannte Wechseltrick. Der Tourist wird um Wechselgeld gebeten, doch statt eines echten Scheins in der Landeswährung wird ihm ein falscher untergejubelt.
  • Bei fremden Währungen also lieber vorsichtig sein oder ganz die Finger vom Wechseln lassen.
  • Auch Kreditkarten bergen ein Risiko: Um bargeldlos zu bezahlen, werden sie über den Tresen geschoben.
  • Hierbei kann der Magnetstreifen kopiert werden. Um unrechtmäßige Abbuchungen belegen zu können, am besten alle Quittungen und Abrechnungen aufheben.
  • „Skimming“ (Datenklau) nennt sich einer der schlimmsten und gleichzeitig meistgenutzten Tricks.
  • Am Kartenschlitz eines Bankautomaten wird ein Aufsatz montiert. Dieser liest und kopiert die Daten.
  • Weiterhin werden mit Kameras die Geheimnummern ausgespäht. Um das Leerräumen der Konten zu vermeiden, sollte man schützend die Hand über die Tastatur halten.
  • Weit weniger aufwendig, aber genauso effektiv ist der Tauschtrick.
  • Ein überaus aufgeregter Passant erzählt einem Urlauber, dass sein Portemonnaie geklaut wurde oder er es verloren hat und er jetzt dringend Geld braucht, beispielsweise um einen Anruf zu tätigen.
  • Er möchte das Geld auch gar nicht geschenkt haben, sondern bietet vermeintlich wertvollen Schmuck zum Tausch an.
  • Dieser ist aber wertlos, also trotz Mitleids immer vorsichtig bleiben.

Wichtige Hinweise

  • Schick essen gehen, gehört für viele Menschen zu einem guten Urlaub dazu.
  • Doch hier lauert schon die nächste Falle: das Trinkgeld. Erscheint ein per Hand geschriebener Betrag am Ende der Rechnung und wird als „Tax“ (Türkei) oder Servicegebühr (Italien) verkauft, ist Skepsis angebracht.
  • Ist das Trinkgeld nämlich in der Rechnung inklusive, ist es bereits als „Coperto“ oder „Service Charge“ ausgewiesen. Der handgeschriebene Betrag kann also ignoriert werden.
  • Überall und immer erreichbar sein – in der heutigen Zeit ein Muss.
  • Öffentliche Internetzugänge werden immer beliebter und gerade im Urlaub viel genutzt. Wichtig ist hierbei, sich korrekt auszuloggen, abzumelden, Caches und lokale Speicher zu leeren.
  • Wird dies vergessen, sind persönliche Daten und gesicherte Seiten leicht einzusehen.

 

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