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Urlaubszeit vs. Heuschnupfen - Wo kann man den Pollen entfliehen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:48
Wer einige Punkte beachtet kann einen heuschnupfenfreien Urlaub genießen.

Wer mit Heuschnupfen und ähnlichen Allergien zu kämpfen hat, hat oft das Gefühl, auch im Urlaub von Pollen und co. verfolgt zu werden. Doch wer schon bei der Urlaubsplanug einige Punkte beachtet, kann einen heuschnupfenfreien Urlaub genießen.

  • Tipp: Für alle die es nicht wissen. 30 Minuten Dauerküssen kann die Symptome von Heuschnupfen messbar lindern!

Generell gilt:

  1. Talgebiete bzw. generell Gebiete, in denen es häufig zu einem Luftstau kommt, sollten Allergiker meiden. 
  2. Stattdessen empfehlenswert: Hochgebirgsgebiete (insbesondere ab einer Höhe von 1500 m) oder Küstenregionen, in denen tendenziell meist ein leichter Wid weht. 
  3. Aufgrund der abweichenden Vegetation auch gut: Tropen sowie die Mitelmeerregion! Zudem herrscht hier bereits früh im Jahr ein sehr trockenes Klima, in dem wenig Gräser wachsen. 
  4. Ausnahme: Im Mai sollten Allergier die Alpen meiden. Zu dieser Zeit fliegen die den Birkenpollen sehr ähnlichen Erlenpollen, die meist auch starke allergische Reaktionen auslösen. 
  5. Bei Unsicherheiten hinsichtlich der Pollenbelastung zur gewünschten Reisezeit:Pollenkalender & co (auch online vorhanden!) befragen!


Bei der Planung der Anreise zum Urlaubsort: 

  1. Bei Anreise mit dem Flugzeug sollten Medikamente für den Notfall im Handgepäck mitgeführt werden! 
  2. Bei Anreise mit der Bahn oder dem Auto: Fenster während der Fahrt am besten geschlossen halten, um dem Pollenflug in durchquerten Gebieten zu entgehen!
  3. Bei Anreise mit dem Auto sollte man neben geschlossenen Fenstern gerade bei starken Allergien auf eine Belüftungsanlage mit Pollenfilter achten (lässt sich ggf. auch nachrüsten).

 

Vor Reiseantritt: 

  1. Ein Check-up beim Arzt vor dem Urlaubist empfehenswert!
  2. Wichtig für den Notfall: Im Gepäck sollten sowohl ein Allergie-Pass als auch eine Liste der Wirkstoffe der gewohnten Medikamente mitgeführt werden! So weiß im Notfall auch der Arzt in Ihrem Urlaubsland sofort Bescheid!
  3. Befindet man sich gerade in einer Hyposensbilisierungs-Therapie, ist eine vorherige ärztliche Asprache besonders wichtig, um eine unterbrechungsfreie Therapie zu garanieren!

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