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Wie plant man eine Rucksackreise durch die Welt?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:43
An erster Stelle steht der Wunsch. Wo möchte ich hin. Und wie komme ich dahin.

  1. An erster Stelle steht der Wunsch. Wo möchte ich hin. Und wie komme ich dahin. Welche Mittel – insbesondere finanzielle – habe ich zur Verfügung. Bin ich, zum Beispiel, Inhaber eines nur kleinen Geldbeutels, bietet sich die Bahn als Fortbewegungsmittel an. Jeder kennt das Interrailticket. Fahre ich mit dem Auto, macht es Sinn, sich nach einem zuverlässigen Untersatz umzusehen. 
  2. Welches ist mein erstes Reiseziel. Welche Sprache wird dort gesprochen, wie ist die Landeswährung. Wie sind die Menschen, Sitten und Gebräuche. All diese Fragen sollten zumindest im Vorfeld schon einmal erörtert worden sein. In jedem guten Reiseführer, der unbedingte Pflicht ist, steht eine, womöglich günstigere als vom Taxifahrer empfohlene, erste Anlaufadresse zur Übernachtung. 
  3. Eine zweite Adresse, sollte die gewünschte ausfallen, ist ebenfalls zu empfehlen. Im `Lonely Planet´ steht so gut wie alles wichtige, wenn auch für manche Reiseziele nur auf englisch. Zweiter Anlaufpunkt ist die Touristeninformation, wo man auch das aktuelle kulturelle Programm in Erfahrung bringen kann.
  4. Sprechen sie mit den Menschen. Und zwar in der Landessprache, es müssen nur ein paar Brocken sein: bonjour, buenos dias, hola - der gute Wille zählt und schon wird man ihnen freundlich entgegen kommen. Wo das nicht der Fall ist, gehen sie besser weg. 
  5. Im Ausland ist es wie im Inland auch. Es gibt Teile von Großstädten, die sie nicht aufsuchen sollten. Darüber kann der Reiseführer, aber auch jeder Hotelrezeptionist oder Taxifahrer Auskunft geben. Im übrigen: gesunden Menschenverstand einschalten. 
  6. Es sollte abgeklärt werden, welche Papiere sie benötigen. Hier hilft auch schon die deutsche Botschaft vor Ort, sollte die Sache sich schwieriger gestalten. Normalerweise reicht der Reisepass aus. Neben einer Kreditkarte, die in manchen Hotels und allen Autovermietungen nötig sein wird, sind die altbewährten Reisechecks für den Notfall hilfreich. 
  7. Das Gepäck sollte nicht all zu üppig bemessen werden. Ohnehin macht es viel mehr Vergnügen, sich die noch nötigen Kleidungs- oder Gepäckstücke unterwegs zu besorgen.
  8. Wenn das erste Reiseziel und die ungefähre Reiseroute geklärt sind, der Rucksack ist gepackt, und zwar so, dass man ihn auch auf den Schultern tragen kann, die Art des Fortkommens ist gesichert und das Geldproblem ist gelöst: los geht`s. 
  9. Wenn man sich nicht sklavisch an die erstellte Reiseroute hält, hat man manchmal mehr Spaß. Und lassen Sie sich Zeit.

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