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Letztes Update am 22.01.2015, 12:37
Als Student, Schüler oder einfach nicht-so-gut-Verdiener, kennt man das Problem: Obwohl die gähnende Leere im Geldbeutel es eigentlich absolut nicht zulässt, möchte man sich schon ab und zu den Luxus gönnen mit Freunden Essen zu gehen. Schließlich ist es um einiges geselliger als alleine vor dem Fernseher Nudeln mit Tomatensoße in sich hineinzuschaufeln. Um dann aber für den restlichen Monat nicht auf Sparflamme leben zu müssen, hier einige günstige Hotspots in Wien.

Mensa

Suppe, Hauptgericht und ein Salat für 3,80 € oder ein Tagesteller für 2,50€. - auf so ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis trifft man wirklich nur in Mensas. Auch nicht Studierende sind herzlich willkommen, zahlen allerdings einen, gerade noch so zu verkraftenden, Aufschlag von 50 Cent. 

All you can eat - Pay as you wish

Dieses Motto bedeutet, dass man so viel essen kann wie man möchte und dann im Nachhinein soviel bezahlt, das es einem wert war.

 

Das wohl bekannteste Restaurant, das unter diesem Motto steht ist der Wiener Deewan. Das Buffet mit einer ausgewogenen Auswahl an verschiedenen Pakistanischen Gerichten kann je nach Belieben oft geräumt – und dann eben nach Belieben bezahlt werden. Zudem werden frei nach dem Motto „play as you wish“ einmal im Monat Jamsessions veranstaltet.

 

Das Haubenlokal Hollmann Salon im Heiligenkreuzer Hof in Wien lässt die Gäste ebenfalls die Preise selbst bestimmen. Liebhaber kulinarischer und ästhetischer Genüsse sind hier genau richtig. Der schöne barocke Innenhof setzt dem ganzen noch das Sahnehäupchen auf und verleiht ein schönes Ambiente.

 

Man muss sich schon auf eine kleine Suche begeben um das Café Couture, versteckt hinter dem Uni Campus aufzufinden. Aber der Weg wird sich lohnen: hochqualitative Kaffeesorten, Kaffee- Raritäten, Müsli, Panini und frischer Kuchen wartet auf hungrige Besucher. Der Kaffe wird nach dem pay-as-you-wish Prinzip angeboten. Es soll drüber nachgedacht werden, welchen Wert Qualität hat und so kann man selbst bestimmen was ein guter Kaffee Wert ist. Und gut ist der Kaffee ohne Frage: am Tresen steht nämlich der mehrfache Barista-Champion Georg Banny, der außerdem Workshops für Kaffeeliebhaberinnen anbietet um sein Wissen und Können weiterzugeben.

 

Die verschiedenen Restaurants haben alle die Erfahrung gemacht, dass die Gäste alle ein erstaunlich gutes Gefühl für Fairness haben. Lässt dann doch mal jemand 5 € da, zahlt der nächste 25€, und so bleibt es schön ausgewogen. 

Fazit

Eins sollte nun klar sein: Weniger Geld ausgeben bedeutet im Umkehrschluss nicht unbedingt, weniger qualitative Waren zu erhalten. Man muss sich nur nach den Schatzkammern Wiens erkunden, denn es gibt so einige!

In diesem Sinne: Guten Appetit! 

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