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1. April - Harmlose Scherze oder makabere Scherze?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:54
Wer kennt ihn nicht oder ist ihm schon nicht einmal selbst zum Opfer gefallen – dem 1. April?

Wer kennt ihn nicht oder ist ihm schon nicht einmal selbst zum Opfer gefallen – dem 1. April?
Dieser alte Brauch, seine Freunde, Familie und Arbeitskollegen mit einer sensationell anmutenden Falschmeldung und dem obligatorischen „April, April!“ in den April zu schicken, erfreut sich auf der ganzen Welt größter Beliebtheit.

Woher er jedoch stammt, ist bislang unklar; es existieren diverse, jedoch unbestätigte Theorien darüber, sicher ist jedoch, dass die Redewendung „jemanden in den April schicken“ seit 1618 Verwendung findet. Erstmals in Bayern gebräuchlich, verbreitete er sich erst über Norddeutschland und dann darüber hinaus.

  1. Der Aprilscherz reicht von harmlosen Schwindeleien bis hin zu derben und makabren Scherzen, die je nach Person auch unterschiedlich gut aufgenommen werden. 
  2. So schrecken manche Menschen nicht einmal davor zurück, gefälschte Todesanzeigen Angehöriger oder Freunde zum 1. April schalten zu lassen oder die Unglücklichen mit dubiosen Anrufen oder Drohbriefen zu erschrecken. 
  3. Auch viele Nachrichtenagenturen nutzen den 1.April, um sensationelle Falschmeldungen zu verbreiten: So wird traditionell in Deutschland eine Warnung vor dem „gefährlichen“ Stoff „Dihydrogen-Monoxyd“ herausgegeben – jedoch handelt es sich dabei nur um eine chemische Bezeichnung für Wasser!
  4. In Großbritannien und Irland wird stattdessen darauf aufmerksam gemacht, dass nun der Rechtsverkehr eingeführt sei – Was wohl schon zu so manchem Unfall geführt haben mag.
  5. Ob man den Aprilscherz nun liebt und praktiziert oder ob man ihn hasst und ihn am liebsten abgeschafft sähe – Man sollte auf alle Fälle nicht alles glauben, was einem an diesem Tag so alles erzählt wird!

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