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10 Fakten, die Du nicht über Schnee wusstest

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:32

Im Winter verwandelt sich die Landschaft wieder in eine weiße Wunderwelt. Dafür sorgt der herabfallende Schnee. Jedoch sind die Flocken sehr viel mehr, als gefrorenes Wasser. Diese interessanten Fakten, werden Dich Schnee, sicherlich von einer ganz anderen Seite betrachten lassen.

10 interessante Fakten zum Thema Schnee

  1. Was ist Schnee? Für Frost gibt es viele Begriffe und schon in den frühen Jahrtausenden kamen Worte wie Himmelsgabe, Sehnsuchtsmittel oder Zauberstoff auf. Selbstverständlich hat Schnee viele Gesichter zu bieten und dabei bestehen die schönen Flocken aus kleinen Eiskristallen. Diese werden bei Kälte und Feuchtigkeit in der Atmosphäre gebildet und fallen dann auf die Erde. Jedoch wird es nur richtiger Pulverschnee, wenn er auch Kristallisationskeime aufnimmt, sprich Staubteilchen. 
  2. Schnee kann in vielen unterschiedlichen Strukturen und Formen daherkommen. Besonders schön sind natürlich die sechseckigen Figuren. Dies sind kleine Eiskristalle, die sich aneinanderlagern, schmelzen, verklumpen und dann wieder auskristallisieren. Dabei sieht jede Schneeflocke vollkommen unterschiedlich aus.
  3. Warum ist Schnee weiß? Im Grunde sind die Schneekristalle farblos und auch das Eis. Jedoch entsteht die weiße Farbe so, dass durch die Grenzflächen der Schneeflocke und der Luft, sich das Licht so streut, dass es nur weiß erscheint.
  4. Die Flocken hat schon viele Rekorde aufgestellt. Der Ort Weiler ist als „schneereichstes Dorf der Welt“ bekannt. Auf dem Mount Baker hält einen Rekord mit 29 Meter Neuschnee und die deutsche Zugspitze steht bei 8,30 Meter Schneehöhe. 
  5. Es ist weitläufig bekannt, dass die Eskimos rund 34 Wörter für Schnee haben sollen. Jedoch ist dies ein großer Irrtum und alles beruht auf einem großen Missverständnis aus den 20er-Jahren.
  6. Die Bobbahn St. Moritz ist die einzige Natureisbahn der Welt. Diese ist schon über 100 Jahre alt und wird auch ewig jung bleiben. Dies liegt daran, dass die Bahn jedes Jahr aufs Neue aus 5000 m³ Pulverschnee und 4000 m³ Wasser aufgebaut wird. 
  7. Lawinen gehören zur schneereichen Zeit und sind ein großer Horror in den Bergen. Die Entstehung einer Schneelawine ist dabei sehr komplex. Der Hauptgrund ist eine fehlende Verbindung zwischen zwei Schneedecken. Durch steigende Temperatur, Feuchtigkeit oder auch durch leichte Erschütterungen geschieht es dann, dass die Schneemassen sich voran bewegen und als große Lawine den Berg herunterrollen. 
  8. Um sicher über Frost wandeln zu können, werden Schneeschuhe verwendet. Diese gab es schon in der Steinzeit und erinnerten an Tennisschläger mit lauter Riemen. Die modernen Schneeschuhe bestehen aus Kunststoff und einem Alurahmen und bieten eine spezielle Gehtechnik, zum Passieren von Schneewegen, an. 
  9. Blutschnee ist weitläufig bekannt und dabei handelt es sich nur um große Mengen an Algen, die sich im Hochgebirge anlagern. Durch bestimmte Bedingungen tritt dieses Phänomen auf und das rötliche Carotinoid der Algen sorgt dann dafür, dass der Frost rot wie Blut wird. 
  10. Ein Schneemann gehört einfach in den Winter und die ersten Schneemänner wurden schon in der Steinzeit gebaut. In der Neuzeit traten die Schneemänner ab dem 18. Jahrhundert auf und gelten auch heute noch als Symbol für Sympathie und Freundlichkeit

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