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Bei Quizduell gewinnen: Profi-Tipps

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:37
Übung macht den Meister.

Kaum eine andere Spiele-App hat in den letzten Jahren ihren Beliebtheitsgrad so ausbauen können wie Quizduell. Dies hat natürlich seinen wohlberechtigten Grund: Der Wettkampfcharakter und das soziale Potenzial des Spiels sorgen dafür, dass die Anzahl der Spieler noch immer rasant in die Höhe schnellt. Wer geschickt taktiert, wissbegierig ist und fleißig übt, kann sich schnell verbessern und seine Freunde mit punktgenauem Detailwissen beeindrucken.

Wissen hinterfragen und auch über die Fragen hinaus „schlau machen“

Wer „ehrlich“ gewinnen möchte, sollte bestimmte Lern- und Übungsstrategien befolgen, die nachgewiesenermaßen dazu beitragen können, dass sich das Wissen aus den Quizduell-Fragen schnell festigt und mit anderen, ähnlichen Fragen in Verbindung setzen lässt. Wie das geht? Ganz einfach: spielen, spielen und noch mal spielen. Obgleich es bereits fast 30.000 Fragen gibt und jeden Tag ca. 200 neue Fragen hinzukommen, ähneln sich viele Fragen oder sind im Wortlaut nur leicht verändert gestellt. Wer sich im Anschluss an bestimmte Fragen zusätzlich über eine Suchmaschine im Internet schlaumacht, kann sich etwaige Zusammenhänge und die richtigen Antworten viel einfacher merken. Bereits nach wenigen Wochen werden die Quizduell-Freunde die Verbesserung merken, weil sie mehr und mehr chancenlos werden.

 

Das Taktieren mit den Kategorien

Grundsätzlich gilt: Es sollten Fragen aus Kategorien gewählt werden, die den eigenen Stärken entsprechen oder aber diejenigen Kategorien, in denen man weiß, dass der Gegner in ihnen über ein nur unzureichendes Wissen verfügt. Wer gerne im Zufallsmodus gegen andere Spieler spielt, die er im realen Leben nicht kennt, sollte immer einen Blick auf deren Namen werfen. Oft beinhalten die Namen das Geburtsjahr der Spieler. Wer zum Beispiel erst in den 90er Jahren geboren wurde, weiß erfahrungsgemäß deutlich weniger über die 70er Jahre als jemand, dessen Geburtsdatum in den 50er Jahren zu verorten ist. Ferner ist es wichtig, niemals die Zeit bei den Fragen ablaufen zu lassen. Zur Not lieber schnell raten: Die Chancen stehen mit 25% gar nicht so schlecht. Und mit jeder Antwort, die über das Ausschlussprinzip eliminiert werden kann, erhöht sich die Treffer-Wahrscheinlichkeit weiter.

 

Unlautere Mittel

Auch wenn die Zeit fürs Antworten bewusst kurz gewählt ist, ist es generell nicht unmöglich, bei Quizduell zu schummeln. Wer zum Beispiel ein zweites internetfähiges Gerät zur Hand hat und schnell schreiben kann, hat die Möglichkeit, bereits im Vorfeld eine Suchmaschine im Browserfenster zu öffnen. Mit einem geschulten Blick auf die Fragestellung ist es dann meist schon ausreichend, nur ein oder zwei Schlagworte aus der Frage einzugeben, um auf die Lösung zu stoßen. Auch mit Wikipedia lässt sich hier sehr zuverlässig „schummeln“. Der Gegner wird über das Wissen erstaunt sein und schnell verzweifeln.

 

Wer auf der Rangliste einen guten Platz erspielen möchte, sollte darauf achten, mindestens einmal innerhalb von 48 Stunden auf den Status der Spiele zu schauen. Wer nach diesen 2 Tagen nicht „geantwortet“, sprich nicht zurückgespielt hat, wird automatisch als Verlierer bewertet. Wenn verloren wurde, bestenfalls versuchen, denjenigen Spieler gegen den verloren wurde, als Freund zu speichern. Nun immer wieder gegen diesen spielen. Dieses Vorgehen beinhaltet nicht nur ein großes Trainingspotenzial, sondern verbessert im Falle eines Sieges den Ranglistenplatz deutlich.

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