Foto: Shutterstock.com

Berechnung der Einschaltquoten? - Eine Erklärung

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:04
So werden die Quoten ausgerechnet!...

Während "Wetten, dass..." und "Deutschland sucht den Superstar" um die Einschaltquoten kämpfen, so fragen sich bestimmt die einen oder anderen Zuschauer, wie eigentlich Einschaltquoten berrechnet werden. Hier kannst du die Methode in Deutschland kennenlernen!

  • Die Panelgruppe ist eine Organisation der GfK, die ihren Sitz in Nürnberg hat.
  • Auftraggeber sind die Sender ARD, ZDF, RTL und ProSiebenSat.1 Media AG.
  • Die Teilnehmer der Panelgruppe erhalten eine Box für den Fernseher, 250€ einmalige Vergütung und 10€ für die monatlichen Stromkosten.

Die Einschaltquoten errechnen

  1. Die Ermittlung von Einschaltquoten beruht auf einem Durchschnitt einer kleineren Bevölkerungsgruppe.
  2. Diese nennt sich Panelgruppe und besteht in der Regel zwischen 2000 und 6000 Menschen, die ein verkleinertes Spiegelbild der Bevölkerung darstellen.
  3. Die Mitglieder haben eine spezielle technische Ausrüstung: Sobald sie den Fernseher einschalten, müssen sie einen Knopf betätigen, um eine Aufzeichnung des Fernsehverhaltens zu starten.
  4. Genauso verhält es sich, wenn ein weiteres Mitglied des Haushalts hinzu kommt, auch dieses muss den Knopf betätigen.
  5. Am Folgetag werden die gesammelten Daten nun zwischen 5 und 6 Uhr an das Rechenzentrum geschickt.
  6. Für einige Sender sind auch die Daten aus Österreich und der Schweiz von Interesse.

So werden die Daten ausgewertet

  1. Nur Zahlen sind den Experten zu wenig: Wichtig sind äußere Faktoren, wie Wetter oder allgemeine Freizeitaktivitäten.
  2. Alter oder Geschlecht des Publikums können zu abgestimmter Werbung zu bestimmten Tagezeiten oder Verbesserungen von Sendungen führen.
  3. Um Sendungen bzw. deren Zuschauerzahl vergleichen zu können, werden die Einschaltquoten in Prozent umgerechnet.

Kommentare