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Brainpool und Raab TV - Die Erfolge des Stefan Raab als Unternehmer

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:19
Nahezu jeder hat seinen Namen schon einmal gehört - Stefan Raab.

Nahezu jeder hat seinen Namen schon einmal gehört und mit hoher Wahrscheinlichkeit im Fernsehen gesehen. Sendungen wie „TV Total“, „Schlag den Raab“ oder die alljährlich ausgerichteten Sportereignisse wie „Wok WM“ oder „TV Total Turmspringen“ machen Stefan Raab deutschlandweit berühmt. Die Rede ist vom Pro7-Entertainer, Songwriter und Fernsehproduzent Stefan Raab.

Stefan Raab der Geschäftsmann

Kurzbiografie

Am 20.10.1966 wurde Stefan Raab in Köln geboren. 20 Jahre später beendete er das Abitur, lieferte seinen Grundwehrdienst und begann das Studium der Rechtswissenschaften. Parallel dazu erlernte er den Beruf des Metzgers im häuslichen Betrieb. 
1990 komponierte er Werbejingles für die ARD und übernahm 1993 die Moderation der VIVA-Sendung „Vivasion“. Nach sechs Jahren bei VIVA schaffte Raab den Durchbruch mit seiner Sendung „TV Total“. Durch Sportevents, Spielshows und Casting-Shows dehnte er das Angebot der Sendung aus und entwickelte sich über die Jahre zum zentralen Entertainer von Pro7. Er präsentierte sich dabei immer als ehrgeiziger Sportler, intelligenter Mensch und kreative Persönlichkeit.

Das Unternehmen Brainpool

Die Firma gründete sich 1994 und produzierte bereits im Folgejahr die „RTL Nachtshow“. Es folgten TV-Shows für Sat1 und Pro7. 1999 folgte der Gang an die Börse und Brainpool wurde Gesellschafter anderer medialer Unternehmen. Nachdem Brainpool bis 2006 Teil des Viacom-Unternehmens war, wurde es ab 2007 wieder selbstständig. 2008 folgte die Freischaltung des Internetportals myspass.de. Brainpool produziert beziehungsweise produzierte Sendungen wie „Elton vs. Simon“, „Mein neuer Freund“, „Mensch Markus“ oder „Rent a Pocher“.

Stefan Raab als Unternehmer 

Noch bevor „TV-Total“ auf Sendung ging, gründete Stefan Raab, zusammen mit Brainpool, 1998 seine eigene Firma namens Raab TV. Durch den Börsengang wollten viele Entertainer, wie zum Beispiel auch Anke Engelke, vom Erfolg profitieren. Über den Erfolg an der Börse waren somit die Teilhaber selbst beteiligt, je nachdem wie gut die jeweilige Sendung im Fernsehen lief.
Nachdem Brainpool Bestandteil von Viacom war, kauften Raab und weitere Investoren die Produktionsfirma frei. Damit war er zu 25% an dem Unternehmen beteiligt. Raab TV ist seit Ende 2008 eine 100-Prozent-Tochter von Brainpool.
2011 bot Pro7 seinem Entertainer einen neuen lukrativen TV-Vertrag an. Insgesamt 185 Millionen Euro fließen dadurch in die Kassen von Raab TV, Stefan Raabs Verdienst daran ist nicht bekannt. Allerdings ist Raab dadurch zum bestverdienenden Fernsehunterhalter deutschlandweit aufgestiegen. 
Auch als Produzent („Ö la palöma“, „Guildo hat euch lieb“) der Gewinnerin des Eurovision-Song-Contests Lena Meyer-Landrut oder von Max Mutzke konnte Raab wirtschaftliche Erfolge feiern. Seine eigene Musik („Wir kiffen“, „Space Taxi“) produzierte er ebenfalls selbst und war damit erfolgreich.

Seit Juni 2013 ist Stefan Raab unter die Erfinder gegangen und vertreibt seinen eigenen Duschkopf der das Duschen revolutionieren soll. Duschen  ohne die Haare nass zu machen - Doosh macht's möglich. So wie wir Stefan kennnen wird auch dieses Unterfangen zum Erfolg.

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