Foto: Shutterstock.com

Christbaum - Woher stammt dieser Weihnachtsbrauch?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 13:51

Der Christbaum hat keinen eindeutig historisch nachweisbaren Ursprung aber er findet in den Sitten und Bräuchen verschiedener Kulturen schon seit langem seinen festen Platz.

Bitte beachten

  • Doch Vorsicht vor einem Christbaumbrand. Hier klicken um zu erfahren wie man sich vor einer solchen Gefahr schützen kann.

Warum gibt es diesen Brauch?

  1. Pflanzen, die immer grün sind, ihre Blätter bzw. Nadeln nie verlieren sind Ausdruck höchster Lebenskraft und Lebensfreude. Die Menschen, die sich den Tannenbaum früher ins Haus holten, waren davon überzeugt, sich die Gesundheit ins Heim zu holen. Das Haus wird mit Grün geschmückt, sieht nun viel schöner aus und vermittelt Hoffnung und Freude auf die wärmere Jahreszeit. 
  2. Die Römer bekränzten ihre Häuser zur Weihnachtszeit mit Lorbeerzweigen. Das Schmücken eines Baums zur winterlichen Sonnenwende brachte im Mithras-Kult dem Sonnengott große Ehre entgegen.
  3. Auch in den nördlichen Regionen hängten sich die Menschen, sobald die Tage sehr kurz wurden Tannenzweige ins Haus, um bösen Geister fern zu halten. Zugleich vermittelte das schöne Grün die Freude auf das Wiederkehren des Frühlings. 
  4. Im Mittelalter begann man in verschiedenen Regionen damit. ganze Bäume ins Haus zu holen und diese mit Äpfeln, Nüssen und Spielzeug zu schmücken. 
  5. Später wurden Glaskugeln an den Baum gehängt, Naschwerk, Lametta und Engelshaar. Außerdem steckte man Kerzen auf den Baum, die am Heiligabend angezündet wurden.
  6. Es werden sowohl Tannen als auch Kiefern als Christbaum verwandt. Kiefern behalten länger ihre Nadeln, sodass sie besonders die Menschen in ihre Haus stellen, die sich lange an ihm erfreuen wollen. Heute holt man kostbare Blautannen aus dem hohen Norden als Christbaum. 
  7. Viele naturverbundene und umweltbewusste Menschen verzichten heute eher wieder aus den Christbaum. Allerdings lieben sie es weiterhin, sich Zweige in ihre Wohnungen und das Häuser zu stellen und sie zu schmücken. Selbst hergestellter Baumschmuck aus Stroh sieht besonders schön aus. 
  8. Es werden heute auch industriell gefertigte Weihnachtsbäume aus Plastik verkauft. Manch einer schwört darauf. Andere verzichten eher auf solche Art von künstlichen Bäumen und stellen sich lieber ein kleines Zweiglein, das auch den Duft von Weihnachtren verbreiten kann ins Zimmer als einen solchen großen künstlichen Gegenstand. 
  9. Viele schmücken auch ihre kleinen und größeren Tannenbäume vor dem Haus und im Garten mit Kugeln oder Bändern und elektrischen Kerzen und freuen sich bereits in der Vorweihnachtszeit an ihnen.

Kommentare