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Chupacabra - Ziegensauger Fabelwesen aus Lateinamerika

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:30
Er kommt in der tiefsten Nacht, schlitzt Schafen, Ziegen und anderen Tieren die Kehle auf und saugt ihr Blut - der Chupacabra, das geheimnisvolle Fabelwesen

Er kommt in der tiefsten Nacht, schlitzt Schafen, Ziegen und anderen Tieren die Kehle auf und saugt ihr Blut - der Chupacabra, das geheimnisvolle Fabelwesen Lateinamerikas.

Chupacabra - Anhaltspunkte

Wann wurde der erste Chupacabra gesichtet und wie sah er aus?

Furchtbar soll er auf jeden Fall aussehen, auch wenn seine Beschreibung sehr widersprüchlich ist. Manche Menschen beschreiben ihn als etwa ein-bis eineinhalb Meter großes Geschöpf mit einziehbaren Stacheln und großen Hauern, andere als eine Kreatur, die einem haarlosen Kojoten ähnelt und wie ein Chamäleon die Farbe wechselt. Auch die Beschreibung eines Außerirdischen mit großem Kopf und verkrümmten Gliedmaßen wurde schon geliefert. Die ersten Berichte über das Ungeheuer kamen 1995 aus Puerto Rico, mittlerweile wurde es an vielen Orten Mittel-und Südamerikas und auch im südlichen Teil der USA "gesichtet". Zumindest wurden Opfer des Untieres gefunden, manche mit zwei kleinen Einstichen im Nacken und blutleer.

Gibt es wissenschaftliche Beweise für den Chupacabra?

Leider gibt es nicht einen einzigen seriösen Beweis über die Existenz der unheimlichen Kreatur. Noch nie hat jemand sie bei der Jagd fotografiert oder gar gefangen, auch ein totes Exemplar wurde nicht gefunden. Allerdings wird in den einschlägigen Boulevardzeitungen immer mal wieder von Begegnungen mit dem Chupacabra berichtet. Da ergeht es dem Untier nicht anders als dem "Yeti" oder der schottischen "Nessie". So will im Jahr 2000 ein Bauer einen Chupacabra erschossen haben. Er kam zur Untersuchung in ein wissenschaftliches Institut und wurde dort als, zugegeben sehr häßlicher, toter Hund identifiziert. Gleich darauf folgte die Verschwörungstheorie, der Kadaver sei vertauscht worden, um die Entdeckung des Chupacabra zu verschleiern. Ähnliches passierte 2005 in einem texanischen Wildpark, wo eine unbestimmbare tote Kreatur gefunden wurde, deren genetischer Code sie als Hund oder Kojoten auswies. Aber trotzdem geistert das Fabeltier weiter durch die nächtlichen Felder, Wiesen und Wälder, schlägt in tiefer Nacht seine Opfer und schlürft ihr Blut. Danach verschwindet es, bis heute, spurlos.

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