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Die kuriosesten Straftaten der Welt?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:53
Es sind oftmals kuriose Vorgänge, die als Delikt verfolgt und geahndet werden.

Wer die Polizeimeldungen der Zeitungen aufmerksam liest, der stößt gelegentlich auf Nachrichten, die überraschen: Denn nicht immer sind es die gewöhnlichen und erwartungsgemäßen Straftaten wie ein Tötungsdelikt oder ein Banküberfall, die in Erinnerung bleiben. Es sind oftmals kuriose Vorgänge, die als Delikt verfolgt und geahndet werden.

Der Naktsprinter:

  1. Zu solchen Delikten gehört zum Beispiel die Wette eines jungen Mannes, der bei seinem Junggesellenabschied gewettet hatte, nur im Stringtanga bekleidet durch den Zug zu laufen. 
  2. Das tat er, stark alkoholisiert, in einem Zug bei Trier, löste damit aber laustarkes Schreien bestürzter Frauen, die durch den Zug flohen, aus. 
  3. Gegen den Mann wurde ein Verfahren wegen exhibitionistischer Handlungen eingeleitet, wofür die Höchststrafe von einem Jahr droht.

Die Klauliste:

  1. In Bochumwitten wurde ein Ladendieb erwischt, der statt einer Einkaufsliste in einem Supermarkt eine sogenannte „Klauliste“ bei sich führte. 
  2. Auf der Liste des festgenommenen Mannes fanden sich unter anderem als Positionen je vier Stück Bodylotion, Duschgel und Gesichtscreme. 
  3. Der Mann wurde festgenommen.

Kurioses aus den USA:

  1. Wer im US-Bundesstaat Alabama am Sonntag Domino spielt, macht sich ebenso strafbar wie der, der im gleichen Bundesstaat seine Frau mit einem Stock verprügelt, dessen Durchmesser größer ist als der des Daumens. Dünnere sind laut Gesetz zulässig. 
  2. In Florida wiederum ist der sexuelle Verkehr mit Stachelschweinen unter Strafe gestellt. 
  3. Und Männern ist es im gleichen Bundesstaat verboten, sich in der Öffentlichkeit mit einem Morgenmantel ohne Gürtel sehen zu lassen – dies ist streng verboten.

Selbstjustitz: 

  1. Ein besonders kurioser Fall von Selbstjustiz wurde im Jahr 2010 in Traunstein registriert. Fünf Rentner entschlossen sich, ihren Finanzberater zu entführen. 
  2. Ihr Ziel: Sie wollten ihr verlorenes Vermögen zurückerhalten. Eine der Rentnerinnen, die schließlich in der U-Haft 80 Jahre alt wurde, war dabei, als der Finanzmakler für drei Tage in den Keller gesperrt wurde. 
  3. Doch was die Senioren als „Einladung zum Urlaub“ bezeichneten, war in Wirklichkeit eine Geiselnahme.

Dumm gelaufen:

  1. Der Fall ist genauso ungewöhnlich wie jener, bei dem zwei junge Männer nach einem Überfall per Anhalter versuchten zu flüchten. 
  2. Dumm jedoch: Die Beiden stiegen in ein Zivilfahrzeug der Polizei, und die Beamten erkennten die Männer aus der Täterbeschreibung. 
  3. So endete die Fahrt auf der nächsten Polizeiwache.

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