Foto: Shutterstock.com

Drehkosten Der Hobbit 3D - Wie hoch sind sie?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:11
Die Drehkosten von Der Hobbit 3D sind um ein vielfaches höher.

Der Film Der Hobbit kommt am 13. Dezember in die deutschen Kinos und stellt neben einer eigenständigen Handlung die Vorgeschichte der erfolgreichen Filmtrilogie Der Herr der Ringe dar. Die Verfilmung der Herr der Ringe Trilogie verursachte schon Kosten in Höhe von 300 Millionen Dollar. Die Drehkosten von Der Hobbit 3D sind um ein vielfaches höher. Eine knappe Milliarde Dollar wurden für die Drehkosten von Der Hobbit 3D veranschlagt. Der Film wurde ebenfalls in drei Teilen verfilmt. Die Entscheidung, den von dem britischen Autor J.R.R. Tolkien stammenden Roman Der kleine Hobbit als Dreiteiler zu verfilmen, traf der neuseeländische Regisseur Peter Jackson, dessen Herr der Ringe Triologie 17 Oscar gewann, während der laufenden Dreharbeiten. Dadurch dürften die Drehkosten von Der Hobbit 3D beachtlich gestiegen sein.

Die Drehkosten der Filmtrilogie Der Hobbit

  • Ein weiterer Kostenfaktor sind die aufwendigen und spektakulären Spezialeffekte und Animationen. Der Fantasyfilm erweckt viele fantastische Kreaturen zum Leben wie beispielsweise Trolle, Orks und Drachen. 
  • Außerdem ist der Film sehr actionreich gestaltet, martialische Schlachten werden geschlagen, die Doubles und ein Heer an Stuntleuten erforderlich machen. 
  • Auch die unterschiedlichen Größen der Fantasiekreaturen machen viele Doubles erforderlich. 
  • Neben technischen Kniffen in den Kameraeinstellungen werden beispielsweise Zwergenwüchsige eingesetzt um die unterschiedlichen Größenverhältnisse von Mensch und Hobbit vor der Kamera zu demonstrieren. 
  • Da der Film die eingefleischten Fans der Romanvorlage von Tolkien zufriedenstellen soll, sind alle Einzelheiten in der Kostümierung und den verwendeten Gegenständen sehr detailverliebt gestaltet. 
  • Zudem kommt der Schminkaufwand hinzu; um die Darsteller der Zwerge in ihre Figur zu verwandeln sind mehrere Stunden kosmetische Arbeit täglich notwendig. 
  • Auch der Perücken und Bartverbrauch war enorm, um nur einen weiteren amüsanten Kostenfaktor zu nennen. Nicht zuletzt bot auch die Besetzung eine Reihe an berühmten Schauspielern, die bezahlt sein wollten. 
  • Zu den Berühmtheiten, die auch schon in der Herr der Ringe Trilogie aktiv waren, zählen zum Beispiel Ian McKellen, Cate Blanchett oder Hugo Weaving.
  • Nicht zuletzt wird die verwendete 3D Technik die Drehkosten von Der Hobbit 3D in die Höhe getrieben haben. Peter Jackson beließ es zudem nicht bei der normalen 3D Technik sondern erhöhte die Frequenz mit der gedreht wurde auf 48 Bilder pro Sekunde. 
  • Dadurch sollen nervende Ruckeleien im Bild vermieden werden. Diese Maßnahme verschärfe die Bilder, so dass die Qualität an die von Fernsehwerken heranreiche.
  • Auch wenn die Drehkosten von Der Hobbit 3D mit einer knappen Milliarde Dollar enorm hoch waren sollte dies durch die Einnahmen wieder ausgeglichen werden – allein am Wochenende des Filmstarts werden mit Einnahmen in einer Höhe von 137 Millionen Dollar gerechnet.

Kommentare