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Filmfestpiele in Venedig - Die Klassiker

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:27
Die Internationalen Filmfestspiele von Venedig gibt es schon seit 1932. Sie sind Teil der Bienale di Venezia, einer internationalen Kunstausstellung in der

Die Internationalen Filmfestspiele von Venedig gibt es schon seit 1932. Sie sind Teil der Bienale di Venezia, einer internationalen Kunstausstellung in der Lagunenstadt. Neben der Berlinale und den Filmfestspielen von Cannes gehören die Filmfestspiele in Venedig zu bekanntesten und bedeutendsten der Welt. In den ersten Jahren des Festivals wurde je ein Preis für den besten italienischen und den besten internationalen Film verliehen. Seit 1947 wird nur noch ein Film ausgezeichnet. Der Hauptpreis für Regie ist seit 1947 der Leone d'Oro (Goldener Löwe). Für die beste Hauptdarstellerin und den besten Hauptdarsteller gibt es die Coppa Volpi, einen vergoldeten Pokal mit dem Wappen Venedigs. Außerdem wird ein Technik-Preis, der Marcello-Mastrianni-Preis für die beste Nachwuchs Schauspielerleistung und der Luigi De Laurentiis-Preis für das beste Spielfilmdebüt, verliehen.

Die Klassiker

Wenn Venedig ruft, kommen die ganz Großen
Internationale Stars, oscarreife Filme, Hollywood-Größen und Glammourauftritte auf dem Lido haben immer schon die Filmfestspiele in Venedig geprägt. Dabei hat es eher banal angefangen. Guiseppe Volpi der Präsident der Bienale war auch Besitzer des bekannten Hotels Excelsior. Um Gäste anzulocken und die Saison zu verlängern ließ er auf der Terasse seines Hotels zu den ersten Filmfestspielen den Film Dr.Jekyll und Mr.Hyde des Hollywood-Regisseurs Rouben Mamoulian vorführen. In den nächsten Jahren war des Festival eine Filmschau mit Klassikern, ein Wettbewerb entwickelte sich erst mehre Jahre später. Seit 1937 gibt es eine eigens errichtete Spielstätte, den Palazzo del Cimena. Der erste deutsche Preisträger war 1936 Luis Trenker mit dem Streifen " Der Kaiser von Kalifornien" und 1982 hielt Wim Wenders für "Der Stand der Dinge" den Goldenen Löwen in den Händen. Bekannte Filme großer Regisseure waren auch "Brokeback Mountain" (2005), "Gefahr und Begierte"(2007 beide vom taiwanesisch-amerikanischenen Regisseur Ang Lee und Sophia Coppolas "Somewhere" (2010). Die sehr begehrte Coppa Volpi erhielten insgesamt 29 Mal US-amerikanische Schauspielerinnen und Schauspieler, 23 französische und je 14 Mal englische und italienische. Die jüngste Preisträgerin Victoire Thivisols war gerade mal 4 Jahre alt. Zu den Schauspielern, die den Preis mehrmals bekamen, gehören zum Beispiel Jean Gabin, Isabelle Huppert, Shirley Mc.Laine und Sean Penn. Deutsche Preisträger sind auf dem Filmvestival in Venedig eher rar. Zum letzten Mal konnten 2011 Katja Riemann und Michael Fassbender einen der begehrten Preise ergattern.

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