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Geschlechter Frauen und Männer: Die Superkräfte der Geschlechter

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:37
Männer und Frauen unterscheiden sich nicht nur anatomisch. Auch die Gehirnstrukturen sowie die Hormone verteilen sich anders. Dies hat zur Folge, dass einige Bereiche im Denken und in der Wahrnehmung komplett anders verlaufen. Einige Stärken und Schwächen der Geschlechter sind kein Mythos, sondern Fakten wissenschaftlicher Forschungsstudien.

Frauen schlafen in Alarmbereitschaft, Männer wie ein Bär

Frauen schlafen unruhiger als Männer. Die Evolution hat die Frau empfindlich dafür geschaffen, auf nächtliche Geräusche zu reagieren, damit Kinder optimal versorgt werden können. Männer hingegen nehmen diese Geräusche nicht wahr und schlafen viel besser, wenn eine Frau neben ihnen liegt. Männer schnarchen sehr häufig, was anatomisch bedingt ist: Zäpfchen und Gaumensegel beginnen zu vibrieren, was durch die nachlassende Spannung der Muskeln im Rachenraum zu erklären ist. Der Rachen der Männer ist enger und die vorhandene Muskulatur weicher. 

Reden Frauen wirklich mehr als Männer?

'Open Sans', sans-serif; font-size: 15px; font-style: normal; font-variant: normal; line-height: 22.5px;">In der Gesellschaft heißt es allgemein, dass Frauen wesentlich mehr reden würden als Männer. Doch widerlegt eine Studie dies: Frauen reden knapp 16215 Wörter pro Tag, Männer liegen nur knapp 500 Wörter darunter. Somit reden beide Geschlechter ungefähr gleich viel.

Männer und Frauen lösen Probleme unterschiedlich

'Open Sans', sans-serif; font-size: 15px; font-style: normal; font-variant: normal; line-height: 22.5px;">In Streitsituationen haben Männer und Frauen oft das Gefühl, aneinander vorbeizureden. Wichtig ist zu verstehen, dass weder Mann noch Frau dies mit Absicht tun. Der Grund hierfür liegt in der unterschiedlichen Entwicklung. Frauen besprechen häufig Probleme und haben den Schwerpunkt hierbei auf Empathie. Männer hingegen sprechen lediglich über Probleme, um diese direkt zu lösen. Daher führt es zu Konflikten, wenn eine Frau auf die Probleme des Mannes empathisch reagiert oder der Mann direkt Lösungen sucht für die Probleme seiner Frau. 

Frauen sind die besseren Autofahrer

'Open Sans', sans-serif; font-size: 15px; font-style: normal; font-variant: normal; line-height: 22.5px;">Dies wird keinem Mann passen, aber ja, es ist die Wahrheit: Frauen sind die besseren Autofahrer. Sie verursachen wesentlich weniger Unfälle und fahren sicherer. Männer hingegen haben häufig einen riskanteren Fahrstil und verursachen häufiger Unfälle.

Die unterschiedliche Umgebungswahrnehmung

'Open Sans', sans-serif; font-size: 15px; font-style: normal; font-variant: normal; line-height: 22.5px;">Frauen nehmen ihre Umgebung anders wahr als Männer. Männer haben ihr Umfeld wesentlich besser und weitläufiger im Blick, als Frauen. Hier liegt die Ursache in der Evolution: Männer scannen intensiver ihre Umgebung ab, um Rivalen oder Feinde frühzeitig zu erkennen. Das räumliche Denken ist stärker ausgeprägt von Männern.
 

Umgang mit Stress und Schmerzen

'Open Sans', sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; line-height: 22.5px; font-size: 15px;">Frauen sind belastbarer als Männer. Sie ertragen mehr Stress und sind geduldiger als Männer. Männer versuchen Probleme zu erfassen und direkt zu lösen. Sie werden unruhig, wenn sie dies nicht können. Frauen hingegen reagieren gelassener auf ähnliche Situationen. Längerfristige Schmerzen halten Frauen besser aus als Männer. Dies ist wichtig, da Frauen Kinder gebären, wozu das Aushalten von starken Schmerzen nötig ist.

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