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Glücksbringer zu Silvester und deren Bedeutung?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:52
Silvester, der Übergang vom alten ins neue Jahr, ist eine Zeit der traditionellen Glücksbringer.
Ob als Schlüsselanhänger, Kuscheltier, Schokohäppchen - zu Silvester sind wir von einer großen Anzahl an Talismanen umgeben, werden damit beschenkt oder schenken sie selbst weiter. Was aber ist die ursprüngliche Bedeutung all dieser Glücksbringer?

Glücksschwein

  1. Das Wildschwein wurde bereits von den Germanen verehrt. Als Symbol der Fruchtbarkeit standen Schweine auch im antiken Griechenland und Rom für Glück und Wohlstand. 
  2. Im alten Ägypten wurden sie als besonders angesehene Gabe den Göttern geopfert. "Wer Schwein hat, braucht nicht zu hungern", hieß es noch im Mittelalter. 


Schornsteinfeger

  1. In der Zeit der Holz- und Kohleöfen war eine der größten Gefahren der Schornsteinbrand. Und den konnte nur der Schornsteinfeger verhindern. 
  2. Daher wird er bis heute als Glücksbringer angesehen. Der Tradition folgend musste er früher zu Jahresanfang bezahlt werden, daher stammt die enge Verknüpfung dieses Glücksbringers mit Silvester.


Glücksklee

  1. Der Glaube an die glücksbringende Eigenschaft vierblättriger Kleeblätter stammt ursprünglich aus Mexiko. 
  2. Die Pflänzchen sollen dazu beitragen, dass geheime Wünsche in Erfüllung gehen. 
  3. In der Natur findet man vierblättrige Kleeblätter nur sehr selten, auch das trägt zu ihrem Ruf als Glücksbringer bei.


Marienkäfer

  1. Sie werden meist in Schokoladen- oder Marzipanform angeboten. Der Marienkäfer wurde nach der Mutter Gottes benannt. 
  2. Er ist als Himmelsbote bekannt. Es bringt Glück, wenn er einem zufliegt - Kinder werden dadurch beschützt, Kranke geheilt und Pech vertrieben.


Hufeisen

  1. Pferde waren schon immer sehr wertvolle Arbeitstiere. Hufeisen schützten die Pferde und brachten daher Glück. 
  2. Noch heute glauben Viele daran, dass Hufeisen Fremden den Eintritt verwehren und Haus und Hof schützen, wenn sie über der Eingangstür angebracht werden. 
  3. Einzige Bedingung: Damit das Glück nicht "herausfällt", müssen die offenen Enden nach oben zeigen.


Fliegenpilz

  1. Es ist unklar, weshalb der Fliegenpilz zum Glücksbringer mutierte. 
  2. Eine mögliche Erklärung ist, dass er durch seine halluzinogene Wirkung bei "heiligen Zeremonien" Verwendung fand und nur von Eingeweihten genutzt wurde. 


Feuerwerk

  1. Obwohl es kein klassischer Glücksbringer zum Anfassen ist, gehört es zu den wichtigsten Bräuchen auch bei uns und damit auch in diese Liste. 
  2. Feuerwerk wurde bereits im alten China zur Vertreibung der bösen Geister des alten Jahres verwendet.

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