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Glückwünsche zum Jahreswechsel - Wie läuft das heute ab?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:33
Zum Jahreswechsel wird er wieder überall zu hören sein, der "gute Rutsch ins neue Jahr".
Glückwünsche zum Jahreswechsel gehören ebenso zu Silvester, wie die guten Vorsätze fürs kommende Jahr. Der "gute Rutsch" lässt sich seit Anfang des vergangenen Jahrhunderts nachweisen und hat seinen Ursprung weniger im Rutschen als im Reisen - wohlbehalten ins neue Jahr kommen steht hier obenan. Sprüche und Weisheiten rund um Silvester und Neujahr gibt es reichlich. Es wird gerne auf Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr angestoßen. Und das Glück darf natürlich auch nicht fehlen.

 

Die moderne Kurzform ist der Smiley

Allerdings klingen in der Zeit von SMS und WhatsApp  die Sprüche schon etwas anders, etwa so: "Hey du! Ich wünsche dir einen mega-krassen, voll-tollen, super-guten, ober-coolen, absolut-schrägen, ultra-genialen Rutsch ins neue Jahr." Immerhin: Der "gute Rutsch" ist geblieben, auchwenn sonst alles anders ist ... 

Die kürzeste Form des Glückwunsches ist übrigens ein Smiley, der dann auch noch entsprechend gewählt werden kann, vielleicht wütend oder traurig, ärgerlich oder stur. Zum Jahreswechsel sollte er aber grinsen, denn zu diesem Anlass hat er allen Grund, seinem Namen gerecht zu werden. 

Im Internet brennt zum Jahreswechsel die Hütte

Auch im Internet machen Glückwünsche zum Jahreswechsel nicht Halt. Übermittlungen per Skype oder YouTube sind zuweilen schräg oder auf eine bestimmte Person bezogen, manchmal aber auch ein Wunsch von einem an alle. Gerne wenden sich auch Politiker per Internet-Video an ihr (Wahl-)Volk, um neben Glückwünschen auch die Vorhaben des neuen Jahres darzulegen. 

Fast jeder zweite Deutsche schickt Glückwünsche auf elektronischem Wege

Per Handy werden am meisten Glückwünsche zum Jahreswechsel verschickt. Fast jeder dritte Deutsche wünscht auf diesem Weg mit Sprüchen, Smileys oder per Anruf ein gutes neues Jahr. Bei Senioren überwiegt noch der klassische Telefonanruf, fast drei Viertel der Älteren nehmen lieber den Hörer in die Hand. Bei den Jugendlichen werden am meisten Freunde kontaktiert, danach kommen Eltern und Geschwister. (Ehe)Partner bekommen übrigens am wenigsten Nachrichten zum neuen Jahr. Insgesamt melden sich fast die Hälfte der Deutschen auf elektronischem Weg mit Glückwünschen zum Jahreswechsel. Und für alle gilt: Zum neuen Jahr ein gutes Gewissen, ist wichtiger als Sekt und ein schmackhafter Bissen. 

 

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