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Ist die LOLA aus echtem Gold?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:22
LOLA ist die angesehenste und am höchsten dotierte Auszeichnung für den Deutschen Film.
Die Statuette, die im Rahmen des LOLA Festivals verliehen wird, gibt es in der Kategorie Spielfilm in Gold, Silber und Bronze und in allen anderen Kategorien nur in Gold.

Gold oder nicht?

  • Aber ist das wirklich Gold, das da glänzt? Eine Stunde Internetrecherche brachte kein Ergebnis. Man könnte meinen, die Filmpreisverleiher machen ein Geheimnis daraus.
  • Oder aber die Deutsche Filmakademie übergeht diese Frage, da die Antwort so simpel ist. Die Figur der Lola, die eine Frau in Siegerpose darstellt, die von einem stilisierten Filmband insgesamt drei Mal umwickelt ist, wäre aus purem Gold viel zu schwer.
  • Gerade die weiblichen Preisträgerinnen hätten Probleme, die Auszeichnung in den Händen zu halten, ganz besonders, wenn sie vor Rührung gleichzeitig ein paar Tränen vergießen.
  • So erscheint nur eine Lösung als wahrscheinlich- die Statue besteht aus einer massiven Masse, die mit einer Vergoldung überzogen ist. Dies ist zwar nur eine Vermutung, da aber der amerikanische Bruder von LOLA, kein geringerer als der golden glänzende Oskar ebenfalls „nur“ vergoldet ist, kann dies fast schon als sicher angenommen werden.
  • Zu Beginn des Deutschen Filmpreises, gab es unterschiedliche Ausführungen der Trophäe, unter anderem in Form einer Goldenen Schale als goldene und silberne Filmbänder.
  • Seit dem Jahr 1999 bekam der Ehrenpreis schließlich die Form einer Statue, genau genommen die Form der LOLA. Inspiriert wurde diese durch eine Filmfigur namens Lola, die in „Der blaue Engel“ von Marlene Dietrich verkörpert wurde und der Titelfigur von Tom Tykwers „Lola rennt“.

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