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"Krokodilstränen vergießen" - Der Ursprung der Redensart

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:30
Wenn Krokodile weinen...

Der Ausdruck des "Vergießens von Krokodilstränen" hat es innerhalb der letzten Jahre geschafft, sich zu einem festen Bestandteil der deutschen Sprache zu entwickeln. Menschen, die ebensolche Krokodilstränen vergießen, gelten im Allgemeinen als nicht ehrlich und heucheln damit ein gewisses Maß an Mitgefühl vor.

Krokodilstränen vergießen - Die Bedeutung

  • Der Ausdruck "Krokodilstränen vergießen" geht zurück auf eine alte Sage des Mittelalters. Schon zu dieser Zeit wurden Krokodile, vor allem aufgrund ihres scheinbar ausdruckslosen Gesichts, als "falsche" und "hinterlistige" Tiere bezeichnet, die eben aufgrund dieser Hinterlistigkeit in Sekundenschnelle zuschnappen konnten.
  • Der Sage zufolge benutzten sie einen ganz speziellen Trick, um ihre zukünftigen Opfer auf sich aufmerksam zu machen. In den Augen der mittelalterlichen Zeitgenossen waren die drachenähnlichen Tiere nämlich dazu fähig, das Weinen eines Kindes vorzutäuschen. Wenn sich ein ahnungsloses Opfer näherte, um zu helfen, schnappten sie in sekundenschnelle zu.

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