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Mistelzweig-Legende: Warum küsst man sich unterm Mistelzweig?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:34
Vermutlich kennt jeder diesen Brauch: Steht ein Paar zufällig unter einem Mistelzweig, so soll es sich küssen.

Vermutlich kennt jeder diesen Brauch: Steht ein Paar zufällig unter einem Mistelzweig, so soll es sich küssen. Doch warum ist das eigentlich so? Angeblich bleiben diese Pärchen dann ein Leben lang zusammen. Doch mit dieser Erklärung ist noch immer nicht der Ursprung dieses Brauchs geklärt. Wir gehen der Sache auf den Grund...

Quick-Facts zur Mistel

  • soll für ewige Liebe sorgen
  • über die genaue Herkunft der Tradition wird noch immer diskutiert
  • beleibt in der Weihnachtszeit
  • die Mistel wird auch für Heilpräparate eingesetzt

Wir klären auf: Die Mistel-Legende

Genaue Herkunft unklar...

  • Es wird zum Teil relativ heftig diskutiert, wo dieser Brauch nun genau herkommt.
  • Gallische Priester - die sogenannten Druiden - sahen die Mistelpflanze als heilig an.
  • Aber auch in nordischen Sagen sowie in der griechischen Mythologie findet sich die Mistel wieder.
  • Im Endeffekt lässt sich über den wirklichen Urpsprung leider nur mutmaßen.

 

Der bekannte Brauch...

  • Vor allem in der Weihnachtszeit hängen viele Mistelzweige über den Türen. Die Pärchen stehen küssend darunter.
  • Beliebt ist diese Tradition besonders im amerikanischen Raum, doch auch hierzulande kennt wohl jeder den Mistelzweig als Liebesbringer.
  • Fun-Fact: Die Mistel ist eigentlich ein Halbparasit und nistet sich auf Laubbäumen ein. Dabei werden den Bäumen wichtige Nährstoffe sowie Wasser entzogen.

 

Nicht nur für die Liebe...

  • Der Mistelpflanze wird nicht nur die Kraft der ewigen Liebe nachgesagt.
  • Mistelpräparate gehören zu den beliebtesten Anti-Krebs-Präparaten und sind außerdem rezeptfrei erhältlich. Angewandt werden sie in der Regel als Injektion.
  • Hier ist anzumerken, dass die Wirkstoffe (Lektine) nicht direkt gegen die Krebszellen ankämpfen, sondern das Immunsystem im Allgemeinen stärken und selbiges aktivieren. 

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