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Mondlandung nie passiert? - 10 Gründe für einen Schwindel

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:36
Viele Menschen glauben bis heute, dass die erste bemannte Mondlandung der USA am 21. Juli 1969...

Viele Menschen glauben bis heute, dass die erste bemannte Mondlandung (und auch die restlichen Apollo Missionen in den 70er Jahren) der USA am 21. Juli 1969 ein großer Schwindel der amerikanischen Regierung war und in Wirklichkeit in einem Studio stattgefunden hat. Für die meisten Fakten gibt es Argumente und Gegenargumente, was auch der Grund ist warum sich dieser „Mythos“ schon so lange hält. Hier findet Ihr die 10 wichtigsten Gründe warum die Mondlandung ein Schwindel gewesen sein könnte und ihre offiziellen Begründungen.

Grund 1 – Die wehende Flagge

  •  Auf den Fotos der ersten Mondlandung sieht es dem Anschein nach aus, als ob die Flagge im Wind wehen würde, da man eindeutig Falten und Bewegungseffekte erkennen kann. Dies sollte aber natürlich auf dem Mond gar nicht möglich sein, da es ja keinen Sauerstoff und deshalb auch keinen Wind gibt.
  • Begründung: NASA sagt, dass die Flagge nur zerknittert und faltig ist und deshalb so aussieht als hätte sie sich bewegt. Die Flagge wurde nämlich in einer kleinen Röhre transportiert und erst kurz vorher ausgepackt.

 

Grund 2 – Fehlender Landekrater

  •  Viele Leute verwundert, warum bei der Landung auf dem Mond von der Kapsel kein klar sichtbarer Krater hinterlassen wurde. Immerhin ist der Mond augenscheinlich von feinem Staub bedeckt. Es wirkt also fast so, als wäre die Kapsel einfach dort platziert worden.
  • Begründung: Angeblich war laut NASA aufgrund der damaligen Gegebenheiten auf dem Mond es gar nicht möglich einen Krater zu hinterlassen. Es wurde aufgrund der Schwerelosigkeit wesentlich weniger Schub bei der Landung benötigt, weshalb man auch sanfter aufsetzen konnte. Abgesehen davon, soll die Mondoberfläche aber auch aus solidem Stein bestehen und es deshalb gar nicht möglich wäre mit dieser Schubkraft einen Krater zu erzeugen.

 

Grund 3 – Uneinheitliche Schatten

  •  Da auf dem Mond die Sonne die einzige Lichtquelle ist, sollten die erzeugten Schatten ziemlich parallel zueinander verlaufen. Auf einem Foto der Mondmission sind die Schatten aber sehr deutlich nicht konstant in der Länge oder der Richtung
  • Begründung: Begründet wird dies damit, dass die Mondoberfläche keine flache Ebene aufweist, da es viele kleine Krater und Unebenheiten gibt. Dadurch kann es passieren, dass Schatten vom Boden ungleich abgeworfen werden, je nach Höhe oder Tiefe der Unebenheit.

 

Grund 4 – Tödliche Strahlenbelastung durch den Van Allen Gürtel

  • Um auf den Mond zu kommen, musste unweigerlich der Van Allen Gürtel durchquert werden, welche ein sehr hohes Strahlungspotential aufweist. Verschwörungstheoretiker sagen, dass diese enorme Strahlung die Astronauten trotz ihrer Sicherheitsvorkehrungen hätte umbringen müssen.
  • Begründung: Dadurch, dass die Durchquerung des Gürtels in nur ca 90 Minuten geschah , soll die Strahlung nicht ausgereicht haben um etwaige Schäden an der Gesundheit der Besatzung zu hinterlassen. Ausserdem war auch die Kapsel ausreichend geschützt, dass die im Endeffekt geringe Strahlung keine Gefahr für die Gesundheit darstellen konnte.

 

Grund 5 – Ein unerklärtes hängendes Objekt

  • In einem Foto eines Astronauten der Apollo 12 Mission auf dem Mond spiegelt sich in seinem Helm ein Objekt, das in der Luft zu hängen scheint, was auf dem Mond überhaupt nicht möglich sein sollte, da auch die Raumkapsel nicht in der Nähe dieses Objekts war. Es ist auch kein Modul der Kapsel bekannt, das diesem Objekt ähneln könnte.
  • Begründung: Das Objekt bleibt bis heute unerklärt.

 

Grund 6 – Bewegungen und Sprünge der Astronauten

  • Verschwörungstheoretiker lassen anklingen, dass die Sprünge der Astronauten, wenn man sie 2,5-fach beschleunigt, exakt normalen Sprüngen auf der Erde gleichen, was sie zu der Theorie führt, dass sie einfach auf der Erde aufgenommen und in Zeitlupe dann wiedergegeben wurden. Ausserdem wurde angemerkt, dass die Astronauten auf dem Mond trotz der geringeren Schwerkraft wesentlich höher hätten springen müssen als die bestätigten 60cm, was auch auf der Erde möglich ist. Dies wurde aber damit erklärt, dass die Anzüge bei den Missionen gut 80-90kg schwer waren und es so auf der Erde überhaupt nicht möglich gewesen wäre zu springen, woraus sich auch die geringe Sprungkraft auf dem Mond erklärt.

 

Grund 7 – Keine Sterne auf den Bildern

  • Auf jeglichem Video und Fotomaterial der Missionen sieht man keinen einzigen Stern im Hintergrund. Diese sollten aber auf dem Mond noch um ein Vielfaches besser als auf der Erde zu sehen sein, da es keine Atmosphäre gibt.
  • Begründung: Die Begründung die hier geliefert wird, ist dass die Qualität der Kameras und Fotos nicht gut genug waren um die Sterne im Hintergrund zu zeigen, sie wurden deshalb praktisch ausgewaschen, unter anderem auch aufgrund der geringen Belichtungszeiten und hohen Kontraste.

 

Grund 8 – Der „C“ Felsen

  • Eines der bekanntesten Fotos zeigt einen Felsen, auf dem ein perfektes symmetrisches „C“ zu erkennen ist. Ein Hinweis darauf, dass es sich um ein Requisit einer Filmfirma handeln könnte, da es sehr unwahrscheinlich ist dass es in dieser Form natürlich vorkommt.
  • Begründung: Die Begründung von NASA ist, dass das „C“ entweder von einem Fotografen bei der Entwicklung als Spass hinzugefügt wurde oder sich ein Haar beim Entwicklungsprozess einer Kopie des Fotos verfangen hat und zufällig genau auf diesem Punkt zu sehen ist.

 

Grund 9 – Die Fadenkreuze

  • Auf allen Fotos sind Fadenkreuze zu sehen, die bei der Ausrichtung und Positionierung helfen sollen und ein Teil der Kamera sind. Also sollten diese Fadenkreuze immer im Vordergrund sein. Auf einigen Bildern sieht es aber so aus, als wären die Fadenkreuze hinter verschiedenen Objekten platziert und erwecken so den Anschein, als wären sie künstlich im Studio aufgehangen oder hinzugefügt worden.
  • Begründung: Die Begründung ist hier, dass es sich in den angesprochenen Fällen einfach um Überbelichtung handelt, wenn hinter dem Fadenkreuz ein sehr helles Objekt platziert ist. Ein weiteres Argument gegen die Verschwörungstheorie ist, dass man ja die Fadenkreuze einfach ganz hätte weglassen können.

 

Grund 10  - Gleiche Hintergründe auf verschiedenen Fotos

  • Auf zwei verschiedenen Fotos der Apollo 15 Mission, welche mehrere Kilometer von einander entfernt geschossen worden sein sollen, wirken die Berge im Hintergrund praktisch ident. Das soll einen Hinweis darauf geben, dass für verschiedene Motive der Mondlandung einfach der selbe Hintergrund im Studio benutzt wurde.
  • Begründung: Dadurch, dass es auf dem Mond keine vergleichsweise Atmosphäre gibt, wirken Objekte die weit entfernt sind wesentlich näher. Dadurch kann es passieren, dass zum Beispiel Berge, die auf einem Foto eigentlich viele Kilometer entfernt sind anderen Bergen die nur etwas näher und aus einem leicht anderen Winkel fotografiert werden im Endeffekt dann sehr ähnlich sind, da in beiden Fotos der Horizont eigentlich weit entfernt ist.

 

Fazit:

  • Wenn man unbedingt will, findet man also in sehr vielen Aspekten und Materialien der Mondlandung eine Verschwörung. In Wirklichkeit lassen sich allerdings die meisten der Argumente auch logisch und wissenschaftlich entkräften. Trotzdem soll eine Wertung ja jedem selbst überlassen sein und zuzutrauen wäre es Hollywood ja allemal.

 

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