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Ogopogo - Was weiß man über die Kreatur?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:30
Ogopogo bedeutet ins Deutsche übersetzt Seeschlange.
Diese soll in der kanadischen Provinz British Columbia im Okanagan Lake zu Hause sein. Dieser See liegt in einer abgelegenen Region und hat eine Länge von 135 Kilometern und die Breite schwankt zwischen 4 und 5 Kilometern. Der hier lebende Ogopogo soll ein längliches Tier sein und seine Länge wird zwischen 3 und 14 Metern angegeben. Die Augen sind grün und das Monster soll eine bräunlich-schwarze Haut besitzen. Einige Beobachter wollen das Tier mit einigen Höckern und einer gespaltenen Schwanzspitze gesehen haben. Es ranken sich zahlreiche Mythen um die Seeschlange, wobei durchaus Parallelen zum Seeungeheuer im schottischen Loch Ness gezogen werden können.

Ogopogo - Hintergründe

Gefährliches Monster

Viele Leute wollen die Ogopogo schon gesehen haben und jede Person berichtet eine andere Geschichte. Zum ersten Mal wurde das Tier im Jahr 1872 gesehen und seit diesem Zeitpunkt kommt die Seeschlange in gewissen Abständen immer wieder an die Oberfläche. Das Monster war sogar schon in der Lage mit seinem Schwanz eine sehr hohe Welle zu schlagen und brachte dadurch einige Boote zum Kentern. Daraufhin waren die Fähren über den See mit bewaffneten Personen unterwegs. Ab 1920 wurde der Ansturm von Besuchern derartig groß, dass fast täglich eine Sichtung gemeldet wurde.

Die wissenschaftliche Arbeit

Auch die Wissenschaftler haben sich mit dem Phänomen beschäftigt, sie konnten allerdings keine Seeschlange dieser Größe entdecken. Mehrere Monate wurden Fahrten zu jeder Tageszeit auf dem Okanagan Lake absolviert, doch die Experten bekamen das Tier kein einziges Mal zu Gesicht. Die meisten Menschen waren der Meinung, auch wenn die Forscher die Seeschlange nicht gesichtet haben, so kann diese trotzdem im Gewässer vorhanden sein. Durch wissenschaftliche Ergebnisse lässt sich ein starker Glauben eben nicht erschüttern.
Im Jahr 1989 tauchte plötzlich ein Bild auf, wo der Ogopogo sehr gut zu sehen war. Jetzt hatten die Anhänger ihren Beweis, dass die Seeschlange im See ihr zu Hause hat. Allerdings sehen es die Fotografen etwas skeptischer und vermuten hinter dem Bild eine plumpe Fälschung.

Auf jeden Fall führt der ständige Ansturm dazu, dass die umliegenden Geschäftsleute etliche Souvenirs verkaufen und die Hotel- und Gaststättenbetreiber sich über eine stattliche Anzahl von Besuchern freuen können. Niemand vom Okanagan Lake hat ein Interesse, dass das Gerücht um das geheimnisvolle Ungeheuer verstummt. Die anliegenden Bewohner sind daran interessiert, dass die Legende vom Ogopogo noch sehr lange erhalten bleibt, denn dadurch kommen immer wieder Touristen in die Region, welche die Seeschlange mit eigenen Augen einmal sehen möchten.

 

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