Foto: Shutterstock.com

Ostergedicht: Ostern - Joseph von Eichendorff

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:15
Joseph von Eichendorff ist einer der bedeutendsten Lyriker überhaupt.
Von Eichendorff kann ca. 5000 Vertonungen seiner Werke aufweisen - das ist absolut rekordverdächtig. Ein klassiches Ostergedicht des Schrifstellers von Eichendorff ist 'Ostern'. Unten findest du den Text zu diesem Gedicht. Weitere klassische Ostergedichte gibt es auf der Ostergedichte-Übersichtsseite von asklubo zu finden!

  • Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff ist einer der bedeutendsten Lyriker aller Zeiten.
  • Er lebte von 1788 bis 1857 in Oberschleßien.
  • 'Ostern' zählt zu den Klassikern der Ostergedichte.

'Ostern' von Joseph von Eichendorff - Text

Vom Münster Trauerglocken klingen,
Vom Tal ein Jauchzen schallt herauf.
Zur Ruh sie dort dem Toten singen,
Die Lerchen jubeln: Wache auf!
Mit Erde sie ihn still bedecken,
Das Grün aus allen Gräbern bricht,
Die Ströme hell durchs Land sich strecken,
Der Wald ernst wie in Träumen spricht,
Und bei den Klängen, Jauchzen, Trauern,
Soweit ins Land man schauen mag,
Es ist ein tiefes Frühlingsschauern
Als wie ein Auferstehungstag.

Kommentare