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Red Bull Crashed Ice - Die Regeln

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:30
Der österreichische Getränkehersteller Red Bull ist bekannt für das Sponsoring waghalsiger Sportarten.
Deswegen unterstützte Red Bull auch die Idee eines schwedischen Sportlers, der das Red Bull Crashed Ice erfunden hat. Seit 2010 werden jährlich Weltmeisterschaften in diesem Sport ausgetragen. Jedes Mal war Red Bull Hauptsponsor und Namengeber des Events.

Bitte beachten

  • Mindestens 250 m lange Strecke
  • Geschwindigkeiten bis zu 70 km/h
  • Events in den größten Stadten der Welt
  • Mehrere 1.000 Euro Preisgeld

Ablauf und Regeln beim Red Bull Crashed Ice

Beim Red Bull Crashed Ice fahren drei oder vier Starter nebeneinander einen Eiskanal hinunter. Dieser Eiskanal ist mit kleineren Hindernissen, wie Hügeln oder Kurven, ausgestattet. Gewonnen hat der Teilnehmer, der als erster das Ziel erreicht. Als erster das Ziel erreicht hat der Athlet, dessen Schlittschuhe zuerst die Ziellinie berühren. Da dieser Sport sehr gefährlich sein kann, müssen natürlich einige Regeln eingehalten werden. Um die Sicherheit der Teilnehmer zu wahren, müssen sie natürlich Schutzkleidung tragen. 

 

Die Sicherheit:

Die Regeln besagen, dass jeder Teilnehmer Eishockey-Schlittschuhe mit Sicherheitskufen, Gelenkeschützer, Handschuhe, Rückenprotektoren und einen Helm tragen muss. Die Regeln besagen auch, dass man seine Gegner während der Fahrt nicht unnötig stören darf. Vor allem auf seine Arme muss man dabei achten. Wer seine Arme benutzt um die Gegner zu beeinflussen wird disqualifiziert. Man darf also weder Schubsen noch Stoßen. Auch das Aufhalten von Gegnern ist verboten. Wer seinen Gegner am Trikot zieht, oder seinen Arm so ausstreckt, dass der Gegner aufgehalten wird, verstößt gegen die Regeln. Natürlich ist Körperkontakt aber erlaubt. Während eines Rennens kann man es oft nicht vermeiden, dass man mit seinen Mitstreitern in Kontakt kommt. Solange man seinen Gegner aber nicht aktiv behindert ist das erlaubt und wird auch nicht bestraft. Auf der RedBull-Seite findet man ein Video, dass die Anforderungen veranschaulichen.

 

Die Strecke:

Auch die Bahn unterliegt einigen Anforderungen. Sie muss mindestens 250 Meter lang sein. Häufig ist sie sogar um einiges länger. Dabei ist es Pflicht, dass der Eiskanal einen gewissen Höhenunterschied haben muss. Außerdem werden diverse Hindernisse stets integriert . 

 

Ablauf der Weltmeisterschaft:

Zu den Regeln zählt selbstverständlich auch ein geordneter Ablauf bei den Wettkämpfen der Weltmeisterschaft. Die WM wird dabei in mehreren Etappen ausgetragen. Die Rennen finden immer in verschiedenen Städten statt und es gibt pro Rennen, ähnlich wie in der Formel 1, Punkte zu gewinnen. Um an dem Wettkampf teilnehmen zu dürfen, muss man sich vorher qualifizieren. Dafür finden Vorläufe statt, bei denen man ohne Gegner, nur gegen die Uhr antritt. Die besten 64 dürfen dann am großen Event teilnehmen. Der Sieger eines Events erhält 1000 Punkte. Der zweitplatzierte muss sich mit 800 Punkten zufrieden geben, der drittplatzierte mit 600 Punkten - und so weiter. Der Starter mit den meisten Punkten am Ende aller Rennen hat die Weltmeisterschaft gewonnen. Bei den vier Weltmeisterschaften gab es auch schon zwei Mal Rennen in Deutschland. In den Jahren 2010 und 2011 fanden die ersten Rennen in München statt. Ausgetragen wird der Wettkampf dann in einem sogenannten KO-System. Die Fahrer werden in Gruppen aufgeteilt. Die Anzahl der Teilnehmer pro Gruppe wird durch die Startplätze der Bahn begrenzt. Nach jedem Lauf zieht der Sieger einer Gruppe in die nächste Runde ein. Es werden so viele Runden gefahren, bis es nur noch eine Gruppe und somit einen Sieger gibt. 

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