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Schule blau machen - Wie bleibt man ungestraft?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:54
Fast jeder will zwischendurch einmal blau machen, um sich auszuruhen oder sein Leben zu genießen.
"Blau machen", das Fehlen am Arbeitsplatz oder in der Schule, ohne eine richtige Entschuldigung dafür zu haben, lohnt sich besonders an Tagen mit besonders vielen Schulstunden, nervenden Lehrern oder ungeliebten Unterrichtsfächern. Doch Blau machen muss geplant sein, sonst gibt es hinterher Ärger.

  • Blau machen sollte wirklich sparsam eingesetzt und glaubwürdig durchgeführt werden. Sonst ist Ärger vorprogrammiert.
  • Wenn Du hinterher viel nachholen musst, hast du mehr Stress, als das Blau machen an Erholung bringt. Perfekt sind Tage, an denen viele Stunden mit wenig Lernstoff anfallen: Sport, Geografie oder Kunst.
  • Besonders schwierig ist es, wenn die Eltern das Blau machen nicht unterstützen. Am besten ist in diesem Fall ein schwerer Leidenszustand, der nach zwei Stunden Vormittagsschlaf und einer Tasse Tee allmählich besser wird. Die Unterschrift zu fälschen, ist keine Alternative: Irgendwann fällt es auf und dann ist Feuer am Dach.
  • Prahle nicht bei Freunden, wie einfach blau machen ist. Schweige und genieße!

  1. Du sollst nicht zu oft blau machen, sonst fällt es auf. Plane diese Tage gut!
  2. Suche dir einen geeigneten Tag aus. Zwar ist es verlockend, den Tag der Englisch-Schularbeit zu wählen, doch wenn du sie später nachschreiben musst, hast du wenig davon. 
  3. Du brauchst eine gute Entschuldigung: Hier kommt es wesentlich drauf an, ob du eine schriftliche Bestätigung deiner Eltern brauchst. Wenn ja, stellt sich die Frage, ob dich deine Eltern beim Blau machen unterstützen, möglicherweise, weil sie selbst begnadete Blaumacher sind. Dann ist es viel einfacher und einem unbeschwerten blau machen steht nichts im Wege.
  4. Ungeeignete Ausreden sind auf jeden Fall: "Ich hatte eine Blinddarmoperation", "mein Hamster ist gestorben", "die Gastherme ist explodiert", "ich wurde für das Skisprungkader aufgestellt" (außer es stimmt).
  5. Geeignete Ausreden sind Krankheiten, die nur einen Tag lang Beschwerden verursachen und keine sichtbaren Symptome haben: Migräne, heftigste Regelbeschwerden, Spannungskopfschmerzen, einen verdorbenen Magen, Darminfektionen und dergleichen. In Gebirgsregionen können auch Schnee und Eis unter Umständen den Schulweg blockieren.
  6. Wenn die Eltern das Blau machen nicht unterstützen, müssen nun die Eltern davon überzeugt werden, dass du wirklich ganz fürchterliche Kopfschmerzen hast und nicht zur Schule kannst. Sie sollen aber nicht so viel Angst um dich bekommen, dass sie einen Arzt rufen.
  7. Ruf einen Freund an und bitte ihn, in der Schule mitzuteilen, dass Du nicht kommen kannst. 
  8. Schließlich gilt es, den Tag in vollen Zügen zu genießen: Unpassend sind an diesem Tag ausgedehnte Einkaufstouren, Schwimmbad- oder Discobesuche. Geeignet sind Lesen, Fernsehen, Computerspielen und natürlich ausschlafen.

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